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Katharina Wagner würde keine höheren Gagen zahlen

München/Berlin (dpa) Katharina Wagner (30) sieht bei den Bayreuther Festspielen keinen Spielraum für höhere Gagen. «Die Gagen sind traditionell nicht verhandelbar».

Katharina Wagner würde keine höheren Gagen zahlen

Auch mit Katharina Wagner wird es nicht mehr Geld für die Solisten in Bayreuth geben.

Auch falls sie zusammen mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier (63) die Nachfolge ihres Vaters Wolfgang Wagner (88) in der Festspielleitung antreten sollte, sagte sie in einem Gespräch mit der «Süddeutschen Zeitung». Vermutlich würden einige Starsolisten versuchen, neu zu verhandeln. «Würde ich ja auch machen. Aber es wird nicht gehen. Wir haben nicht mehr Geld zu bieten.»

Was die öffentlichen Zuschüsse für die Bayreuther Festspiele angehe, wisse sie natürlich, dass die öffentlichen Kassen auch leer seien. «Aber man muss natürlich sehen, dass die allgemeine Preissteigerung unsere Kosten unentwegt erhöht. Wenn die öffentliche Hand immer auf dem Niveau von vor zehn Jahren bleiben will, dann kommen wir insgesamt nicht mehr rum.» Die Richard-Wagner-Festspiele werden vor allem vom Bund und dem Freistaat Bayern sowie von einem privaten Freundeskreis bezuschusst. Das Budget beträgt laut Wagner in diesem Jahr 14 Millionen Euro bei einer Eigenfinanzierung von 60 Prozent.

Wolfgang Wagner wird zum Ende der diesjährigen Bayreuther Festspiele am 28. August, zwei Tage vor seinem 89. Geburtstag, als Festspielleiter verabschiedet. Der Stiftungsrat der Festspiele, in dem unter anderem der Bund und Bayern vertreten sind, will schon am 1. September über die Nachfolge beraten, für die sich Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier gemeinsam beworben haben.

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