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Kaum Euphorie bei Klopp nach 5:2 gegen Rom

Liverpool. Der FC Liverpool zeigt im Halbfinal-Hinspiel der Champions League ein Offensivspektakel und begeistert beim 5:2 (2:0) gegen Rom die Fans. Doch die späten Gegentore und die möglicherweise schwere Verletzung eines Liverpool-Profis dämpfen die Euphorie bei Jürgen Klopp.

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Mohamed Salah feiert seinen Treffer zweiten Treffer gegen den AS Rom. Foto: Rui Vieira/AP

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Sadio Mane (l) macht das 3:0 für den FC Liverpool klar. Foto: Dave Thompson/AP

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Roberto Firmino (M/9) legt für Liverpool trifft mit dem Tor zum 4:0 nach. Foto: Peter Byrne/PA Wire

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Auch Roberto Firmino (M) macht gegen die Römer einen Doppelpack klar: 5:0. Foto: Dave Thompson/AP

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Diego Perotti (2.v.l) vom AS Rom trifft per Handelfmeter zum 5:2 gegen Liverpool. Foto: Peter Byrne/PA Wire

Trotz des tollen Auftritts seines FC Liverpool hatte Jürgen Klopp nach dem 5:2 (2:0) gegen die Roma wenig Lust, über das Spiel zu sprechen.

„Es wundert Sie vielleicht, dass ich nicht viel besserer Stimmung bin“, sagte er und wirkte nachdenklich. Die möglicherweise schwere Verletzung von Alex Oxlade-Chamberlain, der nach nicht einmal 20 Minuten vom Platz getragen wurde, hatte ihm die Laune verdorben. „Wir haben heute Abend einen fantastischen Spieler verloren“, sagte Klopp. „Deshalb bin ich wirklich nicht in der Stimmung, über spezielle fantastische Dinge zu sprechen.“

Fantastisch war am Dienstagabend in Anfield trotz Regen vieles gewesen. Zuerst sorgten die Fans mit lautstarken Gesängen für Gänsehaut-Atmosphäre im Stadion. Dann drehten die Reds auf. Nach einem Doppelpack des Ex-Römers Mohamed Salah (36./45.+1), einem Tor von Sadio Mané (56.) und zwei Treffern des früheren Hoffenheimers Roberto Firmino (61./68.) schien alles klar. Doch Edin Dzeko (81.) und Diego Perotti (85./Handelfmeter) machten mit ihren Treffern das Rückspiel noch einmal spannend.

„Zwei Tore wollten wir nicht kassieren. Aber damit können wir umgehen“, sagte Klopp trotzig. „Jetzt müssen wir in Rom wieder arbeiten. Das ist kein Problem. Es wäre auch Arbeit gewesen, wenn wir 5:0 gewonnen hätten, denn Rom hätte auf jeden Fall versucht, zurückzukommen.“ Schon im Viertelfinale beim 3:0-Rückspiel-Erfolg gegen den FC Barcelona hatten die Römer das eindrucksvoll gezeigt. Ein solches Ergebnis bräuchten sie nächste Woche für den Finaleinzug.

„Das war heute besser als das 4:1 im Camp Nou“, fand Roms Trainer Eusebio Di Francesco. „Diese zwei späten Tore geben uns noch eine Chance für das Rückspiel, wo wir auf die Unterstützung der Fans im Olympia-Stadion setzen können.“ Di Francesco richtete eine Warnung an seine Spieler: „Wir haben schon einmal gezeigt, dass wir zurückkommen können. Wer daran nicht glaubt, der soll zuhause bleiben.“

So sah es auch Klopp. „Wenn einer meiner Spieler denkt, dass Rom nicht zurückkommt, dann wird er nicht spielen“, warnte er. Auf Alex Oxlade-Chamberlain wird der Coach wohl in jedem Fall verzichten müssen. Eine Diagnose stand zunächst zwar noch aus, die medizinische Abteilung sei aber „besorgt“, sagte Klopp. „Das sieht nicht gut aus.“ Ein kleiner Trost: Sämtliche Tore fielen nach der Auswechslung.

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