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Kaum Pappeln in Werne

Kaum Pappeln in Werne

Hier ist eine Pappel vor vier Jahren durch einen Sturm in Werne umgestürzt. Mund (a) Foto: Foto: Marcel Mund

Werne. Die Pappel ist eine Baumsorte. Sie wurde früher sehr viel gepflanzt, weil sie schnell wächst und weiches Holz hat. Deshalb prägte sie das Stadtbild vieler Orte. Entlang der Horne und in der Nähe der Werner Gymnasien stehen heute auch noch Pappeln. Sie gehören zur Sorte „Robusta-Pappeln“, aber besonders robust sind sie nicht.

Das schnelle Wachstum und das weiche Holz sind heute ein Nachteil. Ist es zu heiß, brechen manchmal im Sommer die Äste der Pappel ab. Außerdem kippen sie bei starken Stürmen schnell um. Aber genau solche Wetterereignisse – große Hitze und starke Stürme – passieren immer häufiger durch den Klimawandel.

Deshalb suchen Forscher jetzt nach neuen Baumsorten, die besser geeignet sind für Innenstädte. Unter diesen Testbäumen sind viele exotische Sorten, zum Beispiel der iranische Eisenholzbaum. Am besten schlägt sich bisher in den Tests die Purpur-Erle.

Naturschützer sind mit den exotischen Bäumen gar nicht zufrieden. Sie hätten lieber einheimische Arten, die auch in den deutschen Wäldern wachsen. „Die sind aber nicht für Innenstädte geeignet“, sagen die Forscher.

Anna Leonie Kaiser

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