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Kein "Deckel" will passen

HEVEN Für das Freizeitbad Heveney findet sich einfach keine Winterabdeckung.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 11.10.2007
Kein "Deckel" will passen

Beim Badespaß im Sommer spürt man natürlich nichts von den Winterproblemen.

Es wurde gemessen, gerechnet, geplant, verworfen und wieder neu geplant, aber nichts haut wirklich hin: Das neue Außenbecken des Freizeitbades Heveney ist zwar schön und eigenwillig in Form und Größe, lässt sich aber nicht abdecken.

Schon im ersten Winter wurde klar, dass die lang herbeigesehnte Neuerung die Energiekosten gewaltig in die Höhe treibt. Je kälter der Winter, desto höher die Heizkosten.

Eine Abdeckung sollte her, um wenigstens in kalten Winternächten die Wärme im Wasser zu halten. „Es geht einfach nicht. Eine so große Abdeckung lässt sich tagsüber am Beckenrand nicht vernünftig lagern. Und das ganze hätte überhaupt nur Zweck, wenn tatsächlich die ganze Wasserfläche bedeckt wird. Der Aufwand wäre zu groß“, bedauert Wilfried Perner, Geschäftsführer der Freizeitgesellschaft Kemnade.

Ihm und seinen Mitarbeitern bleibt jetzt nicht mehr, als auf einen Winter zu hoffen, der so mild wird wie der letzte. „Das Problem ist gar nicht mal die Kälte. Was uns zu schaffen macht, sind vor allem Regen und kalter Wind, haben wir festgestellt. Wir müssen nun einfach abwarten, wie der Winter wird und wie sich die Energiekosten entwickeln“, sagt Perner.

Sollte es draußen allzu frostig werden, schließt er nun nicht aus, das große Außenbecken vorübergehend auch mal zu schließen. Er hofft auf das Verständnis der Badegäste, denen man dann natürlich beim Eintrittspreis entgegenkommen wolle. Andererseits sei eine Schließung des Beckens bei starker Kälte aber auch unumgänglich, um die Eintrittspreise stabil zu halten.

Der Ärger mancher Badegäste über die Verlegung des beliebten Außensolebeckens in den Saunabereich, so freut sich Perner, habe sich gelegt: „Drei mal pro Woche, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr gehört das Solebecken jetzt wieder zum Schwimmbadbereich und kann nur in Badekleidung genutzt werden. Damit sind alle Badegäste offenbar zufrieden.“