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Exzellenzinitiative

Kein Elite-Status für die Uni Bochum

BONN/ BOCHUM/ MÜNSTER Die Sieger in der zweiten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern stehen fest. Elf Universitäten dürfen sich bis 2017 jetzt mit dem Titel Elite-Universität schmücken. Die Universität Bochum, die sich staatliche Förderungen erhofft hatte, steht nach dpa-Inforamitonen nicht auf der Elite-Liste.

Kein Elite-Status für die Uni Bochum

Studenten im Hörsaal

Insgesamt konkurrieren im Finale 16 Universitäten um eine Anerkennung als Elite-Unis. Daneben geht es um weitere Förderkategorien.Unter den bundesweit sieben neuen Endanwärtern für Elite-Universitäten sind nach einer Vorauswahl vom März 2010 aus NRW die beiden Universitäten Bochum und Köln. Die Neuanträge konkurrieren mit Fortsetzungsanträgen von insgesamt neun Universitäten, die bereits als Elite-Universitäten in den Genuss hoher Fördergeldsummen kamen. Aus NRW ist darunter die Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen).

In der Auswahl geht es noch um zwei weitere Förderkategorien. Hier sind als neue Anwärter sechs weitere NRW-Hochschulen mit verschiedenen Einrichtungen im Finale vertreten. Für neue Graduiertenschulen sind die Universitäten Aachen, Düsseldorf, Köln und Münster im Wettbewerb. Bei Forschungsverbünden haben es Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Köln, Münster und Paderborn in die Endauswahl geschafft. Auch in diesen Förderkategorien winken jeweils Millionen Euro an Fördergeldern. Die Förderentscheidung wird am Freitag im Bonner Wissenschaftszentrum hinter verschlossenen Türen von einem Bewilligungsausschuss getroffen. Ihm gehören Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), die 16 Wissenschaftsminister der Länder sowie Mitglieder der Gemeinsamen Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat (WR) an.

Insgesamt stehen in dieser zweiten Phase des Förderprogramms für ganz Deutschland 2,7 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Sie sollen von November 2012 an für fünf Jahre an Zukunftskonzepte (Elite-Universitäten), Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und fachübergreifende Spitzenforschungsprojekte (Exzellenzcluster) fließen. 75 Prozent der Kosten trägt der Bund, die Länder übernehmen die restlichen 25 Prozent. In der ersten Phase der Exzellenzinitiative waren von 2006 bis 2011 bereits insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden. Die Fortführung des Programms mit einem höheren Finanzvolumen für weitere fünf Jahre war im Juni 2009 beschlossen worden.

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