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Kein Fluch und auch kein Rückschlag

DJK TuS Hordel

Die Boulevardpresse würde wohl behaupten, dass ein Relegationsfluch auf dieser Stadt liegt. Die Lizenzkicker des VfL scheiterten in der Relegation an Mönchengladbach, die SG Wattenscheid zog am vergangenen Sonntag gegen Bergisch Gladbach den kürzeren und Donnerstagabend erwischte es die DJK TuS Hordel (RN berichteten) in der Oberliga-Relegation gegen SuS Neuenkirchen.

HORDEL

von Von Uli Kienel

, 15.06.2012
Kein Fluch und auch kein Rückschlag

SuS-Torjäger Rafael Figueiredo (li.) bereitete den Hordelern im Relegationsspiel einige Probleme.

"Letztendlich muss man sagen, dass der Gegner auch dieses eine Tor besser war", stellte Hordels Sportlicher Leiter Peter Both am Tag danach sachlich fest. "Natürlich hat es uns geschmerzt, weil wir zur Pause geführt haben und auch noch mit einem Elfmeter die Chance zum Ausgleich hatten. Aber hätte Neuenkirchen seine Möglichkeiten in der ersten Hälfte konsequent genutzt, wären wir schon erledigt gewesen."

Rückschläge für die Entwicklung der Mannschaft an der Hordeler Heide befürchtet Both nach dem Relegations-K.o. indes nicht. "Wir behalten unser Konzept bei und wollen auch weiterhin auf Eigengewächse setzen. Es zeichnet sich ab, dass aus unserem A-Junioren-Bereich einige vielversprechende Fußballer aufrücken werden", erklärt der Sportliche Leiter. Und die Kräfte, die man halten wollte, haben ihre Zusagen auch unabhängig von der Ligazugehörigkeit gegeben.

Was Both in Herbern besonders gefreut hat, war die Unterstützung durch die Hordeler Fans. "Gut 100 waren mit dabei. Wenn wir mit diesem Spiel auch neue Anhänger gewonnen haben, die uns demnächst regelmäßig in Hordel besuchen, haben wir einiges erreicht."

Both weiß, dass dies momentan für Trainer, Spieler und Verantwortliche nur ein schwacher Trost ist. Noch unmittelbar nach dem Spiel in Herbern verständigte man sich darauf, das Erlebnis gemeinsam zu verarbeiten. Mit einem Mannschaftsabend, der Samstagabend (16.) ab 19 Uhr in der Vereinsgastronomie stattfinden wird.