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Hausbesitzer griff zur Waffe

Kein Haftbefehl nach Schüssen auf Einbrecher

Hamburg Ein Einbrecherduo drang am Dienstagbend in die Wohnung eines 63-jährigen Mannes aus Hamburg ein. Der Mann greift zur Waffe und schoss, einer der beiden Einbrecher war wenig später tot. Für einen Haftbefehl sieht die Staatsanwaltschaft aktuell keinen Grund.

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Ob der Hausbewohner aus Notwehr handelte, ist unklar. Foto: Daniel Bockwoldt

Die Ermittler sichern Spuren am Fundort des erschossenen Einbrechers.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei gab der 63 Jahre alte Hauseigentümer den Schuss ab, als die beiden Einbrecher in der Nacht zu Mittwoch die Haustür eintraten und einer von ihnen in den Flur eindrang.

Ein Einbrecher noch auf der Flucht

Nach dem Schuss seien die beiden Einbrecher geflüchtet, der verletzte Mann sei an einer nahen Kreuzung zusammengebrochen. Auch eine rasche notärztliche Versorgung habe ihn nicht mehr retten können. Er starb an seinen Schussverletzungen. Der zweite Mann flüchtete.

Der überfallene 63-Jährige hatte die Polizei selbst über den Notruf verständigt. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft sah keine Voraussetzung, einen Haftbefehl zu beantragen. Der Mann sollte nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt werden.  Der Mann kam nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ob er die Waffe legal besaß, blieb zunächst unklar. „Dazu sagen wir nichts.“ 

Einbrecher hatten schon zuvor bei dem Mann geklingelt

Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatten die beiden Männer schon vor dem tödlichen Zwischenfall unter einem Vorwand an der Haustür des Einfamilienhauses geklingelt, waren dann aber wieder gegangen. Etwa 15 Minuten später - kurz vor 23 Uhr - klingelte das Duo erneut. Als der 63-Jährige wieder die Tür öffnete, war diese noch mit einem Riegel gesichert. Die Täter traten nun die Tür ein. Einer von ihnen drang nach Angaben der Polizei in den Wohnungsflur, woraufhin der Bewohner einen Schuss abgab. 

Ein ähnlicher Fall hatte sich erst vor rund zwei Wochen in Hannover ereignet. Dort feuerte ein 40 Jahre alter Werkstattbesitzer auf einen mutmaßlichen Einbrecher, der versucht haben soll, sich mit zwei Komplizen Zutritt zu verschaffen. Einer der drei Männer soll nach Angaben der Polizei bewaffnet gewesen sein. Der 18-Jährige erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Hannover Ein Hausbesitzer hat in der Nacht zu Dienstag in Hannover einen mutmaßlichen Einbrecher niedergeschossen. Wie die Polizei mitteilte, erlag der 18-Jährige in den frühen Morgenstunden einer schweren Schussverletzung im Krankenhaus. Von zwei weiteren Beteiligten der Tat fehlt noch jede Spur.mehr...

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