Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Zugunglück Bad Aibling

Kein Hinweis auf Signalmissachtung

Bad Aibling In Bad Aibling werden die größten Trümmer abtransportiert. Auch der dritte Fahrtenschreiber taucht auf, Experten haben nun zwei der drei Fahrtenschreiber aus den Zugwracks von Bad Aibling vollständig ausgelesen. Schlechte Nachrichten kommen aus den Kliniken: Weitere Opfer kämpfen um ihr Leben.

Kein Hinweis auf Signalmissachtung

Ein Zugführer der Rettungskräfte steht am 09.02.2016 an der Unfallstelle.

„Es konnten keine Hinweise auf Missachtung von Signalen festgestellt werden“, berichtete ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums mit Blick auf die Datenspeicherkassette desjenigen Zuges, der von Rosenheim nach Holzkirchen unterwegs war.

Der eine der beiden Fahrtenschreiber des Gegenzuges sei ebenfalls bereits ausgewertet worden. „Daraus können keine Erkenntnisse auf die Handlungen des Triebfahrzeugführers gewonnen werden.“

Zugunglück in Oberbayern

Polizisten und Helfer der Feuerwehr stehen an der Unfallstelle.
Einen Tag nach dem Unfall: Polizisten ermitteln an der Unfallstelle.
Helfer des Roten Kreuzes einen Tag nach dem Unfall
Einen Tag nach dem Unfall: Polizisten ermitteln an der Unfallstelle.
Helfer des THW einen Tag nach dem Unfall.
Der Blick auf die Unfallstelle.
Rettungskräfte an der Unfallstelle.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gehen zur Unfallstelle eines Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling (Bayern).
Rettungskräfte kamen zum Teil aus Österreich zur Hilfe.
Ein Bild des Grauens bietet sich den Helfern.
Der Blick aus der Luft offenbart das gesamte Ausmaß des Unglücks.
Feuerwehr und Sanitäter sind im Dauereinsatz.
Tote und Verletzte werden geborgen.
Rettungskräfte versorgen die Verletzten.
Die Unglücksstelle liegt an einer schwer zugänglichen Stelle nahe eines Flusses.
Ein Zugführer der Rettungskräfte steht am 09.02.2016 an der Unfallstelle.
Schlimme Bilder bieten sich den Einsatzkräften.
Rettungskräfte versorgen Verletzte am 09.02.2016 an der Unfallstelle.
Die Bergungsversuche sind angesichts der zerstörten Waggons schwierig.
Einige Waggons wurden nahezu zerfetzt.
Sitze wurden bei dem Aufprall herausgeschleudert.
Völlig zerstört ist ein Zug nach dem Zusammenstoß.
Zahlreiche Helikopter sind im Einsatz.
Die Bergung der Verletzten ist schwierig.
Wie es zu dem Unglück kam, ist derzeit noch unklar.
Die Bilder aus Oberbayern sind dramatisch.
Viele Menschen sind bei dem Zusammenstoß verletzt werden.
Das Unglück geschah mitten im Berufsverkehr.
Hunderte Rettungskräfte sind im Einsatz.
Mehrere Menschen sind ums Leben gekommen.
Schreckliche Szenen am Unfallort.
Ein Rettungshubschrauber startet am nahe der Unfallstelle eines Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling.
Bei einem schwerem Zugunglück in Oberbayern sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Rettungsfahrzeuge nahe der Unfallstelle.
Die Unfallstelle ist nur schwer zugänglich.
Über 100 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt.
Zahlreiche Helfer sind an der Unfallstelle im Einsatz.
Die Rettungskräfte hatten auch drei Stunden nach dem Unglück an einer schwer zugänglichen Stelle keinen kompletten Überblick.
Nach dem schweren Zugunglück am Dienstagmorgen in Oberbayern mit mindestens vier Toten hat sich der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) geäußert. „Der Unfall ist ein Riesenschock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen“, sagte Bernd Rosenbusch laut Mitteilung.
Schreckliche Szenen am Unfallort.
Ein Polizeihubschrauber fliegt über die Unfallstelle eines Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling.
Bahnfahren gilt als relativ sicher, schwere Unfälle wie jetzt in Oberbayern sind vergleichsweise selten.
Wie es zu dem Unglück kam, ist derzeit noch unklar.
Rettungskräfte befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte.

Die Auswertung der dritten, erst am Freitag geborgenen Blackbox werde derzeit versucht - die Blackbox sei allerdings beschädigt. Dass es in einem Zug zwei Fahrtenschreiber gegeben habe, liege daran, dass in dem Fall ein zweiteiliger Zug unterwegs gewesen sei.

Als nächstes würden nun die Zugfunkgespräche ausgewertet und mit dem Fahrtverlauf abgeglichen, erläuterte der Sprecher. Zudem würden die im Stellwerk registrierten und dokumentierten Bedienhandlungen mit den Aufzeichnungen der Datenspeicherkassette abgeglichen und dortige Abläufe untersucht.

Weitere Opfer in Lebensgefahr

Der Fahrtenschreiber zeichnet relevante Informationen während der Fahrt auf und soll dazu beitragen, die Ursache für das Zugunglück mit bislang elf Toten herauszufinden. Die Zahl der Opfer könnte allerdings noch steigen: „Es ist leider so, dass einige in einem kritischen Zustand sind“, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.

Es stehe zu befürchten, dass weitere Menschen in den Kliniken den Kampf um ihr Leben verlören. Am Donnerstagabend war ein 47-Jähriger seinen Verletzungen erlegen. 

BAD AIBLING Nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist die Zahl der Toten am Donnerstag auf elf gestiegen. Ein 47 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München erlag in einer Klinik seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Unterdessen ist die Bergung der Zugwracks nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich.mehr...

Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle, an der am Dienstag zwei Züge ungebremst ineinander gerast waren, kommen voran: „Die zwei Triebwagen sind jetzt voneinander getrennt, die rollfähigen Zugteile werden langsam abtransportiert“, erläuterte die Polizeisprecherin.

Wenn alles wie geplant laufe, würden im Laufe des Freitags sämtliche Großteile abtransportiert. Am Samstag sollten dann noch kleinere Trümmer geborgen werden. Wann die Strecke wieder geöffnet wird, ist noch unklar. Nach den Bergungsarbeiten müssen noch Gleise und Oberleitungen instand gesetzt werden.

Zur Suche nach der Ursache sagte die Sprecherin: „Wir brauchen noch mehr Puzzleteile, um das gesamte Bild sehen zu können.“ Es sei noch nicht ausgemacht, ob es sich um menschliches oder technisches Versagen handele. „Da können auch mehrere Sachen zusammenspielen.“ Eine andere zuverlässige Quelle hatte der Deutschen Presse-Agentur bereits am Dienstag „menschliches Versagen“ als Ursache genannt.

Von dpa

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Urteil naht

13 Jahre Haft gefordert: Camperin vergewaltigt?

BONN 156 Monate Freiheitsentzug – das fordert die Staatsanwaltschaft im Fall gegen einen 31-Jährigen. Dieser soll im April in der Nähe von Bonn eine junge Frau bedroht und vergewaltigt haben. Am Donnerstag soll das Urteil fallen. Der Angeklagte hat zum Vorfall eine völlig andere Sichtweise.mehr...

Freundin erwürgt

Lebenslange Haft für Münsterländer Schausteller

Münster Es klingt wie die Geschichte aus einem Kriminalroman. Ein Kirmes-Schausteller verliebt sich in eine Besucherin. Dann bestiehlt er sie und bringt sie schließlich um. Unfassbar: Erst im Krankenhaus starb das Opfer. Zwischen der Tat und dem Tod beklaute der Schausteller aus Recke im Kreis Steinfurt seine Freundin erneut. Da kam das Urteil nun wenig überraschend.mehr...

Rockerclub verboten

Razzia bei den Hells-Angels: Keine Festnahmen

DÜSSELDORF Das NRW-Innenministerium hat am Mittwochmorgen das Hells Angels Chapter in Erkrath sowie deren Unterstützerorganisation Clan 81 Germany verboten. Bei mehreren Razzien in 16 Städten in NRW beschlagnahmten Polizisten daraufhin Motorräder, Waffen und Bargeld.mehr...

Überblick mit Fotos

Bilder des Tages: Rot gefärbte Hunde beißen nicht

Deutschland Emotional, spannend, lustig. Jeden Tag fangen Fotografen auf der ganzen Welt spannende Momente mit ihrer Kamera ein. Wir stellen hier unsere Lieblingsbilder vor und erzählen die Geschichte dazu.mehr...

Jamaika-Koalition

Union und FDP optimistisch nach erstem Treffen

BERLIN Nach dem ersten Treffen zwischen Union und FDP schauen beide Parteien optimistisch auf die kommenden Sondierungsgespräche. CDU-Generalsekretär Peter Tauber äußerte sich zuversichtlich über die Zukunft einer möglichen Jamaika-Koalition.mehr...

Erste Neuaufstellung bundesweit

AfD-Fraktion in Iserlohn ist jetzt "Blaue Fraktion"

ISERLOHN. Die AfD hat sich im Iserlohner Rat als „Blaue Fraktion“ nach dem Leitbild von Frauke Petrys „Blauer Partei“ neu aufgestellt. Dem Weg von Alexander Gauland und Co. will sie nicht folgen. Sie hat ganz eigene Ideen, wie die Politik innerhalb der Fraktion in Zukunft gemacht werden soll.mehr...