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Kein Urteil zu mutmaßlichem Rache-Mord: Verteidigerin krank

Köln. Der Kölner Prozess um einen mutmaßlichen Rache-Mord zieht sich weiter in die Länge. Das für Mittwoch geplante Urteil gegen eine 33-Jährige und einen 30-Jährigen wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Nach Angaben des Kölner Landgerichts konnte die Verteidigerin der Angeklagten wegen einer Erkrankung nicht wie geplant plädieren. Wann genau das Verfahren fortgesetzt wird, war zunächst unklar.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten vor, im März 2017 einen Mann „gemeinschaftlich heimtückisch getötet“ zu haben. Sie geht von Rache als Tatmotiv aus. Angeblich soll der Getötete die Frau zuvor sexuell missbraucht haben. Die Angeklagten sollen den Mann später niedergeschlagen, bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und schließlich mit mindestens 35 Messerstichen getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft fordert für die beiden deutschen Staatsbürger lebenslange Haftstrafen. Die Verteidigung des 30-Jährigen plädierte auf Totschlag und forderte nicht mehr als sechs Jahre Gefängnis.

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