Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Keine Angst vor großen Namen

RIEMKE Drei Meisterschaftsspiele stehen für die Handballerinnen des SV Teutonia Riemke bis zur Weihnachtspause noch auf dem Programm, und die haben es in sich.

von Von Andrea Schröder

, 30.11.2007
Keine Angst vor großen Namen

Amina Niang und die Riemker Damen zeigen keine Angst.

"Gräfrath, Leverkusen und Siebengebirge, das sind ganz schwierige Aufgaben", sieht Co-Trainer Thomas Lücke den bevorstehenden Begegnungen mit gemischten Gefühlen entgegen.

Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende greift die Teutonia am morgigen Sonntag (2.12.) wieder ins Spielgeschehen ein und muss dazu zur HSV Gräfrath reisen (Anwurf 16.30 Uhr). Ein Blick auf die Tabelle weist die Mannschaft als vermeintlichen Außenseiter aus: Drei gewonnene Spiele und sechs Pluspunkte bedeuten für die Mannschaft der ehemaligen Riemkerin Annekathrin Brzokowski aktuell nur Platz zwölf. Doch "der Schein trügt", wie Thomas Lücke weiß, denn Gräfrath hat nach einem miserablen Saisonstart mit 0:10 Punkten reagiert und zum wiederholten Male die ehemalige Nationalspielerin Silke Gnad reaktiviert, die zu Bundesligazeiten ebenfalls schon in Riemke unter Vertrag stand.

Lebensversicherung Silke Gnad

Seit die mittlerweile 41-Jährige statt als Co-Trainerin von der Bank wieder aktiv ins Geschehen eingreift, läuft es für den HSV Gräfrath. Drei der letzten vier Spiele hat man gewonnen, darunter die Partien gegen Halle und Köln. In Gräfrath selbst wird die ehemalige Weltklassehandballerin bereits als "Lebensversicherung" bezeichnet. "Spielt sie, dann gehört die Mannschaft in der aktuellen Verfassung keinesfalls zu den Abstiegskandidaten", weiß Lücke um die gehörige Qualitätssteigerung Gräfraths durch Silke Gnad.

Dennoch: Die Teutonia will bis zum Jahresende die gute Platzierung bestätigen und noch ein paar Pünktchen sammeln, um im oberen Drittel der Tabelle zu überwintern. "Wir dürfen uns von Namen oder der vermeintlichen Stärke des Gegners nicht beeindrucken lassen, sondern müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen", weiß Riemke Co-Trainer. Dass die Mannschaft das Potenzial hat, jeden Gegner zu schlagen, hat sie im Verlauf der Saison bereits bewiesen, jetzt gilt es "die Leistung zu konservieren und auch gegen die Topteams abzurufen."