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Keine Bestechung in der Schule

Keine Bestechung in der Schule

Bestechung ist auch im Kindergarten schon ein Thema.foto dpa Foto: picture alliance / Jens Büttner

Wer etwas gut macht, freut sich über ein Lob. Oder sogar ein Geschenk. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten oder für Lehrer in der Schule. Häufig möchten Eltern ihnen etwas schenken. Aber: Sie dürfen nicht einfach jedes Geschenk annehmen, das sie von Eltern bekommen. Denn das wäre Bestechung. Das lateinische Wort dafür ist auch häufig zu hören und lautet Korruption (übersetzt: Verderbnis, Verdorbenheit, Bestechlichkeit).

Bestechung bedeutet, dass man jemandem etwas gibt, und derjenige dafür dann etwas Gutes für einen selbst macht. Bei einem Lehrer könnten Eltern also versuchen, sich durch Geschenke eine bessere Note für ihr Kind zu erkaufen. Bei einem Erzieher könnte es darum gehen, dass ein bestimmtes Kind anders behandelt werden könnte als andere. Deshalb achtet die Stadt Dortmund, bei der viele Erzieher angestellt sind, darauf, was ihre Mitarbeiter annehmen dürfen. Denn es soll nicht möglich sein, sich durch Geschenke einen Vorteil zu ermöglichen. Auch andere Chefs sprechen mit ihren Mitarbeitern über das Thema.

Korruption ist vor allem dort ein Problem, wo es um Geld geht. In Dortmund gab es in der letzten Zeit mehrere Fälle, in denen Mitarbeiter Geld angenommen haben oder für sich selbst zur Seite gelegt haben. Weil das keine gute Sache ist, sind viele in Dortmund sehr vorsichtig geworden.

Korruption gibt es in vielen Ländern der Welt. Häufig taucht das Problem in armen Ländern auf. Aber auch in reichen Ländern wie Deutschland gibt es immer wieder Fälle von Bestechung oder groß organisiertem Betrug.Felix Guth

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