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Keine Ermittlungen gegen Schalke im Fall Agali

Gelsenkirchen (dpa) Der FC Schalke 04 hat einen Besuch der Steuerfahndung und die Beschlagnahme von Akten auf der Geschäftsstelle bestätigt. Es werde aber «nicht gegen den Verein» ermittelt, sagte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, dass die Clubzentrale in Gelsenkirchen sowie Räumlichkeiten des früheren Managers Rudi Assauer am vergangenen Donnerstag von Fahndern durchsucht worden seien.

Es gehe um den Vorwurf der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem Transfer von Fußball-Profi Victor Agali im Jahr 2001 von Hansa Rostock nach Schalke. «Es gibt ein Ermittlungsverfahren bei Schalke 04 wegen eines Steuervergehens. Sowohl die Geschäftsstelle von Schalke 04 als auch mehrere private Objekte wurden durchsucht. Dabei geht es um einen Spielertransfer, der längere Zeit zurückliegt», sagte die Essener Oberstaatsanwältin Angelika Matthiesen der Zeitung.

Agali spielte bis 2004 beim Revierclub. Der Nigerianer wechselte vor sieben Jahren für die Ablösesumme von 4,7 Millionen Euro von Rostock nach Gelsenkirchen. Nach «Bild»-Informationen sollen bei dem Wechsel zwei Millionen Euro unversteuert «versickert» sein. «Ich kann nur sagen, dass wir seinerzeit über vier Millionen Euro Ablöse an Rostock überwiesen haben», sagte Schalke-Manager Andreas Müller. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies erklärte: «Schalke hat aber kein Geld hinterzogen. Wir sind um schnelle Aufklärung bemüht und haben entsprechende Unterlagen ausgehändigt.»

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