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Keine Konkurrenz für die MS Kemnade

Interview mit Thomas Strauch

WITTEN Über die Befürchtungen von Holger Schmidt, Kapitän der MS Kemnade, die von der Wabe eingesetzte Fähre auf dem Kemnader See sei eine Konkurrenz für ihn, sprach RN-Redakteurin Lisa Timm mit Thomas Strauch, Geschäftsführer der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe).

11.08.2010
Keine Konkurrenz für die MS Kemnade

Thomas Strauch, Geschäftsführer der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe).

Man kann das doch gar nicht vergleichen. Während wir den Leuten helfen, ihren Spaziergang um den See abzukürzen, hat der Aufenthalt auf der MS Kemnade doch eine ganz andere Qualität. Mit uns fährt man von A nach B, die Fahrt auf der Kemnade genießt man. Ich sehe da überhaupt gar keine Konkurrenz.

Da müssen wir jetzt erst mal das Ende der Saison abwarten. Dann erst können wir überlegen, ob wir weitermachen oder nicht. Im übrigen gibt es ja immer noch Kaufanfragen für die Hardenstein. Erst kürzlich kam eine Anfrage vom Main. Wie die an uns gekommen sind, keine Ahnung. Aber ich fände es schön, wenn die Hardenstein in der Nähe bliebe.

Wir wollen mit diesem Angebot austesten, ob durch den Zusatz-Service die Aufenthaltsqualität am See gesteigert werden kann. Meines Erachtens ist das der Fall, wenn die Menschen nicht auf halber Strecke wieder umkehren müssen, sondern mit dem Übersetzen ihren Weg bei Bedarf abkürzen können.

Ich finde es sinnvoll wenn das Süd- und das Nordufer durch regelmäßigen Fährbetrieb miteinander verbunden sind. Man wird als See-Besucher dadurch viel flexibler, kann sich andere Parkmöglichkeiten suchen. Auch die Spaziergänger sind flexibler und Radfahrer sowie Skater könnten dadurch die dichte Bereiche wie Freizeitbad oder Hafen Heveney einfach umschiffen.All dies würde die Qualität am See erhöhen. Und Holger Schmidt muss sich wirklich keine Sorgen machen, wir sind keine Konkurrenz für ihn.