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Kellerkind HSV bei Bayerns Torgaranten - Duell am Rhein

Hamburg. Der Klassiker FC Bayern gegen HSV verspricht am 26. Spieltag höchsten Unterhaltungswert. Ein erneutes Tor-Festival ist nicht ausgeschlossen. Im rheinischen Duell will Leverkusen mit einem Sieg gegen Gladbach Abschluss an die Champions-League-Ränge halten.

Kellerkind HSV bei Bayerns Torgaranten - Duell am Rhein

Trainer Bernd Hollerbach muss mit dem HSV beim FC Bayern München antreten. Foto: Daniel Reinhardt

Nächste Packung, oder kann der abstiegsbedrohte Hamburger SV beim Rekordmeister in München überraschen? Der Süd-Nord-Klassiker zwischen dem dominierenden FC Bayern und dem arg gebeutelten HSV steht bei den Samstagspartien des 26. Spieltages der Fußball-Bundesliga im Mittelpunkt.

Aber auch das Duell am Rhein verspricht Spannung und Tore.

SÜD GEGEN NORD: Eigentlich eine klare Angelegenheit: Der Bundesliga-Primus aus München trifft am Nachmittag (15.30 Uhr) im eigenen Stadion auf den Abstiegskandidaten aus Hamburg. In den letzten sieben Spielen bei den Bayern kassierte der derzeitige Tabellen-17. gleich 44 Treffer. Oder gibt es doch keine Packung? Mitte der Woche wurde in der HSV-Führungsetage radikal aufgeräumt. Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt mussten gehen. Zeigt das Team von der Elbe jetzt eine Reaktion?

ERSTER SIEG FÜR BRUNO?: Der VfL Wolfsburg braucht im Kampf gegen den Abstieg dringend ein Erfolgserlebnis. Das will der bisher sieglose Neu-Trainer Bruno Labbadia unbedingt mit seinem Team bei der TSG 1899 Hoffenheim schaffen. Die Ausgangssituationen sind aber vollkommen unterschiedlich: Während der Tabellen-15. aus Niedersachsen um den Klassenverbleib kämpft, hat die TSG als Siebter die internationalen Plätzen fest im Blick.

MITTELMASS: Im Duell der Tabellennachbarn zwischen Hannover 96 (11.) und dem FC Augsburg (10.) zählt nur ein Sieg. Die Niedersachsen warten seit drei Spielen auf einen Dreier, die Schwaben bereits seit vier Partien. Proteste und Rufe aus der Hannoveraner Fankurve gegen 96-Clubboss Martin Kind soll es diesmal aber nicht geben.

ENDLICH EIN HEIMSIEG: Die Berliner Hertha hat in diesem Jahr im eigenen Stadion noch nicht gewonnen. Da kommt dem Club aus der Hauptstadt der SC Freiburg gerade recht. Lediglich ein Spiel konnten die Breisgauer in dieser Saison bisher in der Fremde gewinnen. Allerdings spricht die Statistik nicht unbedingt für das Team von Pal Dardai: Nur eines der jüngsten neun Spiele gegen Freiburg hat die Hertha gewonnen.

RHEINISCHES DUELL: Das Topspiel um 18.30 Uhr zwischen den rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach hat Potenzial wieder zu einem Tor-Festival zu werden. Die letzte Partie in der BayArena gewann Gladbach mit 3:2 nach 0:2-Rückstand. Das Team von Trainer Heiko Herrlich braucht dringend einen Heimsieg, um den Anschluss an die Champions-League-Plätze nicht zu verlieren.

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