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Kicker stürmen den Unterricht

LANGENDREER "Bist du ein Fußballspieler?" Mit großen Augen schauen die Schüler und Schülerinnen der Lerngruppe A in der Kirchschule den jungen Mann an, der da so einfach in ihren Unterricht hineingeplatzt ist. "Ja seh ich denn so aus?", fragt Thomas Zdebel.

von von Nina Vogt

, 27.08.2008

Die Erstklässler und ihre Paten aus der zweiten Klasse sind begeistert. Gleich zwei Fußballstars - zu Thomas Zdebel hat sich nun auch sein Kollege Marcel Maltritz gesellt - und das in der Schule. Zahlen und Buchstaben haben sie da ganz schnell vergessen. Jetzt ist die Jagd auf Autogramme angesagt.

91 Klassen

Zum zweiten Mal besucht der VfL Bochum in diesem Jahr im Rahmen der SchulOffensive des Vereins die I-Dötzchen Bochums. 2006 gingen erstmals Spieler des VfL in die Schulen, verteilten Schulhefte, Stundenpläne und das Maskottchen Bobbi Bolzer in Plüsch. "In diesem Jahr sind viele Schulen hinzu gekommen", sagt Yvonne Oleszak, Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit beim VfL. "Wir haben vor den Ferien 59 Grundschulen angeschrieben. 43 haben sich für die Aktion angemeldet. Wir besuchen nun also an fünf Terminen insgesamt 2200 Schüler in 91 Klassen."

Thomas Zdebel und Marcel Maltritz treffen in der Kirchschule auf so manchen Nachwuchs-Fan. "Ich habe extra mein VfL-Shirt angezogen", sagt Till. "Meine Mama hat auch erlaubt, dass ihr darauf unterschreibt." Das Shirt will er in Zukunft immer tragen, wenn er selbst kickt. Vielleicht bringt's ja Glück...

Mit Papa im Stadion

Maurice und sein Pate Fabian aus der Lerngruppe B sind ebenfalls VfL-Fans. "Dich habe ich schon mal gesehen", sagt Maurice zu Marcel Maltritz. "Beim Einkaufen." Im Stadion war er aber auch schon. "Mit meinem Papa gegen Dortmund", erzählt er. Natürlich "zockt" er auch selbst - beim SV Langendreer und mit seinen Freunden.

Zum krönenden Abschluss gibt es für die vier ersten Klassen noch eine Überraschung: "Wir laden euch alle zum Spiel gegen Bayer Leverkusen ein", sagt Thomas Zdebel. "Ole, ole", schallt es ihm aus der Lerngruppe A entgegen. Die Kinder üben schon einmal Jubeln.

"Es ist schön so viele strahlende Kinderaugen zu sehen", sagt Marcel Maltritz. Dafür verlässt er auch gerne schon zweieinhalb Stunden vor Trainingsbeginn das Haus.