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Kickers Offenbach

Ein Norweger soll es richten: Der 44-jährige Jörn Andersen übernahm das Traineramt von Wolfgang Frank, der nach dem 0:6-Debakel bei Hansa Rostock in der 2. Runde des DFB-Pokals das Handtuch geworfen hatte. Andersen, der als Spieler für Eintracht Frankfurt in der Saison 1989/1990 erster ausländischer Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga war, erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009. Zuletzt arbeitete er beim griechischen Erstligisten Skoda Xanthi. Kickers-Präsident Dieter Müller meinte: «Ich traue ihm den Job zu. Er ist ein junger, unverbrauchter Trainer. Das Wichtigste ist, dass wir mit ihm Punkte holen».

Trainer-Erfahrungen sammelte der Norweger als Nachwuchstrainer in der Schweiz (FC Luzern), als Chefcoach bei Rot-Weiß Oberhausen und als Co-Trainer von Horst Köppel bei Borussia Mönchengladbach. Kurzzeitig war er auch als möglicher Assistent von Bundestrainer Joachim Löw im Gespräch.

Das Ende der «Ära Frank» bei Kickers Offenbach kam überraschend. Der 56-jährige Coach habe ein ohne ihn geführtes Gespräch zwischen Vorstand und Mannschaft nach der Pokalpleite zum Anlass genommen, mit sofortiger Wirkung das Vertragsverhältnis mit den Kickers zu kündigen. Der Coach habe seinen Schritt damit begründet, dass er die Vorgehensweise des Vorstandes als Misstrauen empfunden habe. Deshalb habe er keine Basis mehr für eine erfolgreiche Zukunft beim OFC gesehen.

Dabei wollten die Offenbacher die Herzen der Fans eigentlich mit Offensivfußball zurückgewinnen und sich als feste Größe in der 2. Bundesliga etablieren. Doch nach dem 12. Spieltag und dem 14. Tabellenplatz wies die Tordifferenz schon 12:21 aus. Nach einer verkorksten Saison, in der die Kickers erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib perfekt gemacht hatten, kein guter Neuanfang.

Die Hessen hatten sich vor allem in der Defensive mit Moses Sichone (Alemannia Aachen), Martin Hysky (Rot-Weiss Essen), dem Brasilianer Sidney (Energie Cottbus) und Daniyel Cimen (Eintracht Braunschweig) verstärkt.

(Stand: November 2007)

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