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Kind bei Schwimmunterricht mit ätzender Flüssigkeit verletzt

Nümbrecht. Ein neun Jahre altes Mädchen ist bei einem Unfall im Schwimmunterricht in Nümbrecht (Oberbergischer Kreis) mit einer ätzenden Flüssigkeit schwer verletzt worden. Die Natronlauge habe sich nach ersten Erkenntnissen am Beckenrand in einem Becher befunden, sagte der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Ralf Mühlenhaus am Donnerstag. Ein anderes Kind soll sie fälschlicherweise für Wasser gehalten und das Mädchen damit übergossen haben. „Das ist sehr schmerzhaft“, sagte Mühlenhaus.

Kind bei Schwimmunterricht mit ätzender Flüssigkeit verletzt

Ein Rettungswagen mit Blaulicht fährt über eine Straße. Foto: Jens Büttner/Archiv

Die Lehrerin habe das Kind geistesgegenwärtig sofort abgeduscht und den Notruf gewählt. Alle 26 Schüler der vierten Klasse seien von den Rettungskräften mit einem Bus in eine Klinik gebracht worden. Auch andere Kinder hätten über Beschwerden geklagt.

Acht Kinder wurden am Donnerstagnachmittag noch im Krankenhaus in Gummersbach wegen Hautreizungen behandelt. Womöglich könnten sie aber bald nach Hause. Die Neunjährige sei in eine Spezialklinik nach Köln gebracht worden, sagte Mühlenhaus. In Lebensgefahr habe sie sich nicht befunden.

Warum die Lauge in dem Schwimmbad stand, wird nun von der Polizei untersucht. Geprüft wird, ob der Verdacht auf eine fahrlässige Körperverletzung vorliegt.

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