Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Kind kritisiert DFL wegen 50+1-Abstimmung

Hannover. Hannover-96-Clubchef Martin Kind hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) aufgrund des Ablaufs der Abstimmung zur Beibehaltung der 50+1-Regel kritisiert.

Kind kritisiert DFL wegen 50+1-Abstimmung

Martin Kind kritisiert die Deutsche Fußball Liga (DFL). Foto: Peter Steffen

„Zu der Versammlung nur so viel: Ich war überrascht über das Niveau und auch darüber, wie sich die Dinge abweichend von der Tagesordnung entwickelt haben“, sagte Kind dem „Sportbuzzer“ in einer Medienrunde mit Zeitungen aus Hannover vor der anstehenden Mitgliederversammlung des Clubs am kommenden Donnerstag.

Zuvor hatte bereits Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die DFL wegen der Abstimmung kritisiert. „Ich glaube, es war nicht geplant, und wurde möglicherweise auch unterschätzt, was da passiert ist. Geplant war eine Grundsatzdiskussion, wie mit 50+1 künftig umzugehen ist. Keine finale Entscheidung zu diesem Thema. Die sollte ja bis zum Jahresende erarbeitet und dann der Vollversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden“, hatte Rummenigge, der wie Kind für ein Ende der 50+1-Regel ist, gesagt. „Ich finde die gesamte Entwicklung in der DFL im Moment bedenklich. Da fehlt mir Führung.“

Kind pflichtete dem nun bei. „Herr Rummenigge hat das zu Recht als mangelnde Führung kritisiert. Das Präsidium hat etwas auf die Tagesordnung gesetzt, aber nicht dafür gekämpft“, sagte der 96-Chef. „Deutlich erkennbar war das an Borussia Dortmund. Herr Rauball als Vorsitzender des DFL-Präsidiums hat den Vorschlag einer ergebnisoffenen Diskussion über 50+1 eingebracht. Dann steht Herr Watzke, sein untergeordneter Mitarbeiter in Dortmund, auf und sagt, ich bin dagegen.“

Am 22. März hatte sich eine Mehrheit der deutschen Profivereine dafür ausgesprochen, dass die 50+1-Regelung gegen eine Öffnung für Investoren grundsätzlich bestehen bleibt. Kind hatte aufgrund seines langjährigen Einsatzes für Hannover 96 eine Ausnahmeregelung von der Regel beantragt. Dieser Antrag ruht derzeit. Sollte Kind wie mehrfach angekündigt klagen, droht ein kompletter Wegfall der 50+1-Regel.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Erste Bundesliga

Löw-Team wird fast komplett

Eppan. Der vorläufige WM-Kader des Weltmeisters ist fast komplett. Zu den bisher 19 Akteuren, die schon zwei Tage im Trainingscamp für die Fußball-WM ab 14. Juni gearbeitet haben, sollen nun sechs weitere dazukommen.mehr...

Erste Bundesliga

1860, Cottbus und Uerdingen peilen Drittliga-Aufstieg an

München. Regionalliga-Meister 1860 München macht einen großen Schritt Richtung Aufstieg. Beim 3:2 in Saarbrücken lassen die Löwen allerdings auch Chancen liegen. Auch Energie Cottbus feiert einen Auswärtssieg. Und Mannheim droht im dritten Anlauf das Scheitern.mehr...

Erste Bundesliga

Anfang-Nachfolge geklärt: Walter wird Holstein-Trainer

Kiel. Tim Walter wird neuer Trainer von Holstein Kiel. Das teilte der Fußball-Zweitligist mit. Der 42-Jährige hat nach Vereinsangaben einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben.mehr...