Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kinder haben Spaß am "Lehmprojekt"

Familienzentrum Gürtlerstraße

Noch bis Ende der 60er Jahre wurden in Lanstrop Ziegel aus Lehm gebrannt. Beim Projekt "Lehmlandschaft" wandeln zehn Kinder auf den Spuren der alten Ziegelei.

LANSTROP

von Von Uwe Brodersen

, 06.08.2010
Kinder haben Spaß am "Lehmprojekt"

Stolz werden die Kunstwerke präsentiert.

Die Kinder des Familienzentrums in der Gütlerstraße erfahren ein Stück Heimatgeschichte von Zeitzeugen wie Heinz Naders, der als kleiner Junge in Dorstfeld neben einer Ziegelei gewohnt hat. „Die Kommunikation zwischen Alt und Jung ist wichtig“, erläutert Kulturpädagogin Manuela Wenz. „Ältere können besser erzählen, und die kleinen Details sind für die Kinder interessant.“

Neben den Geschichten erhalten sie auch sinnliche Erfahrungen. Die Kinder experementieren mit Lehm und bekommen Lust am Gestalten. Erstellt werden soll eine „Lehmlandschaft“ in klein. Diesem Projekt sind bereits diverse Ähnliche vorausgegangen. So bearbeiteten die Mädchen und Jungen Holzrahmen mit Lehm, auf dem sie dann mit Materialien aus der Natur Abdrücke machten. Außerdem stellten sie mit blau gefärbtem Lehm „Himmel-und-Erde“-Bilder her. Die Kleinen mischten den Lehm auch mit Stroh. „Das hält ihn zusammen“, erläutert Heinz Naders. „Diese bindende Funktion des Strohs ist auch im Fachwerk zu beobachten.“

Einmal in der Woche erkunden die Kindern des Familienzentrums mit ihrer Erzieherin die Wälder und die Gegend des Lanstroper Sees und sammeln reichlich Naturerfahrung. Mit Erfolg findet Manuela Wenz: „Viele von ihnen haben doch vorher gedacht, wer sich ein Haus bauen möchte, muss in den Baumarkt fahren.“

  • Im September ist eine Präsentation des Lehm-Projektes geplant.
Schlagworte: