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Kinder traten zum internationalen Kochduell an

Annener Frühlingsfest

Das Frühlingsfest im Park der Generationen war ein voller Erfolg. Das Stadtteilbüro hatte nicht nur die Paten ins Boot geholt, sondern auch Puppentheater, eine interkulturelle Tanzgrupppe, Kinder-Schminktische und verschiedene Erlebnis-Parcours für die ganze Familie.

ANNEN

von Von Barbara Zabka

, 04.06.2012

Im Mittelpunkt stand aber das Kinder-Koch-Duell, das von den Ruhrtal Engeln organisiert wurde. Etwa 20 Kinder traten in vier Teams an, betreut wurden sie von versierten Hausfrauen. Gekocht wurde je eine landestypische Gemüsesuppe nach deutschem, russischen, chinesischem und georgischem Rezept. Innerhalb von einer Stunde sollte sie im Fünf-Liter-Kochtopf servierfertig sein. Lieselotte Dannert, Heike Köhler, Mark Warnecke und Kirsten Quell stellten die Jury. „Es war so eine Idee von uns, das Fest mit dem Koch-Wettbewerb zu bereichern“, sagt Hans-Peter Skotarzik von den Ruhrtal Engeln. „Schließlich beschäftigen wir uns täglich mit dem Kochen.“ Im Handgepäck hatten die Engel ihre mobilen Koch- und Spülelemente. Die Schürzen für die Nachwuchsköche hatte eine Annener Hobbyschneiderin genäht.

Die Kinder waren eifrig bei der Sache. Es wurde geschnippelt, gehackt und gerührt. Manchmal verschwand auch ein Stück Möhre oder Paprika im Mund. „Man muss beim Kochen doch probieren“, sagt Maja (9). Sarah (10) findet den Wettbewerb cool: „Hier draußen zu kochen – das ist einfach genial.“ Stefan (9) hat Kartoffeln, rote Bete und Zwiebeln geschnitten. „Bei den Zwiebeln stiegen mir die Tränen in die Augen. Aber Mama sagt mir immer, das sei total normal.“ Matthias (8) kocht oft mit seiner Mama daheim. „Heute habe ich ständig im großen Topf gerührt, damit nichts anbrennt. Ich glaube das Gericht heißt Bortsch. Das hat richtig Spaß gemacht. War aber auch anstrengend.“

Schließlich wurden die Gemüsesuppen serviert. Am Ende überzeugte die georgische Suppe die Jury. Platz zwei erhielt das russische Gericht. Die deutsche Küche sichert sich Platz drei. Das Schlusslicht ist die Suppe aus China. „Die haben ein wenig die Gewürze vergessen“, schmunzelt Heike Köhler. Dann wird gespült und aufgeräumt.