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Kinderbuchautorin las für Grundschüler

WITTEN Gibt es den Osterhasen wirklich? Und wenn ja, warum versteckt er gerade Eier? Diese und weitere Fragen rund um christliche Feiertage beantwortet die Kinderbuchautorin Luise Holthausen in ihrem Buch „Die Feiertagsdetektive“, aus dem sie Donnerstag in der Stadtbücherei vorlas.

von Von Dominique Redix

, 13.03.2008

Die Lesung fand als Ergänzung zur Lesewerkstatt „Rund ums Buch“ der Breddeschule statt, in der die Kinder erfuhren, wie Bücher entstehen. Während der Lesung konnten sie sich entspannt zurücklehnen und den Geschichten von Simon und Jojo lauschen, die als Nachwuchsdetektive kniffelige Fälle rund um christliche Feiertage lösen. Existiert der Osterhase wirklich? Bei ihren Ermittlungen stoßen sie nicht nur auf die Lösungen zu ihren Fällen, sondern lernen auch noch etwas über Feiertage wie zum Beispiel Ostern. Sie stellen sich die Frage, ob der Osterhase wirklich existiert. Um das herauszufinden wollen ihn die beiden Jungs überraschen, wenn er seine Ostereier verteilt. Sie schlagen ihr Nachtlager im Garten auf, aber werden nach einiger Zeit so müde, dass sie einschlafen. Geweckt vom Rauch eines Osterfeuers, verlassen sie den Garten um es sich anzuschauen. Als sie später zurückkehren, haben sie den Osterhasen anscheinend verpasst, denn im Gras liegen bunte Eier verstreut.Aufmerksame Stille im Publikum Die jungen Zuhörer verfolgten mit höchster Aufmerksamkeit die vorgelesenen Geschichten. Die aufmerksame Stille im Publikum wurde nur durch das gelegentliche Lachen über die lockeren Kommentare der Protagonisten unterbrochen, die betonten, dass der Beruf des Detektivs mitnichten ein „Kinderspiel“ ist. Im Anschluss an die Lesung hatten die Kinder die Möglichkeit, Luise Holthausen Fragen zu ihrem Beruf zu stellen. Kaum war der Startschuss zur Fragerunde gefallen, schossen schon die ersten Hände nach oben. Interessiert hat die jungen Leser vor allen Dingen, wie Luise Holthausen Kinderbuchautorin geworden ist und ob ihr der Beruf Spaß macht.Die Welt der Kinder ist eine eigene Die Schriftstellerin hat ursprünglich in einer Bank gearbeitet, wollte aber eigentlich schon immer schreiben. Ihre eigenen Kinder regten sie dann dazu an, ihre Geschichten für junge Leser zu Papier zu bringen. Seit 2002 hat sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht und möchte auch in Zukunft weiter für Kinder schreiben. „Die Welt der Kinder ist eine ganz eigene Welt“, findet sie. „Es ist sehr schön, in diese Welt einzutauchen und sie zu beschreiben.“