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Kirchenbänke finden neues Zuhause

15.06.2018
Kirchenbänke finden neues Zuhause

Pfarrer Mariusz Wenclawek aus Stettin (vorn) freut sich über die Kirchenbänke, die er mit in seine Gemeinde nehmen darf.Niehaus

Die Kirche St. Ludger in Alstedde wird umgebaut. In Zukunft soll der Gemeindesaal ebenfalls in der Kirche und nicht in einem Gebäude nebenan untergebracht sein.

Für die Kirchenbänke ist deswegen jetzt etwas weniger Platz in der Kirche – ein paar Bänke müssen also raus. Das macht aber gar nichts. 24 Kirchenbänke wurden am Donnerstag in einen Lkw geladen und nach Stettin im Nachbarland Polen geschickt.

Priester Mariusz Wencławek und seine Gemeinde bauen dort eine neue Kirche und das ist ganz schön teuer. In Polen gibt es nämlich keine Kirchensteuer wie in Deutschland. Hier zahlt jedes Mitglied der Kirchengemeinde, das eigenes Geld verdient, jeden Monat einen Betrag an die Kirche, wovon die dann Dinge wie Renovierungen bezahlen kann. In Polen müssen Gemeinden wie Don Bosko in Stettin das Geld selbst besorgen. Daher war Wencławek auch sehr dankbar, als er am Donnerstag nach Lünen kam, um die Kirchenbänke zusammen mit ein paar Helfern abzuholen.

Die Kirchengemeinde St. Ludger freut sich, dass sie die Kirchenbänke spenden können. „Manches ist einfach übrig“, sagt Beate Galle, die in St. Ludger Verwaltungsreferentin ist.

Marie Ahlers