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40.000 Euro für Umbau des Gehweges

Clemens-Hofbauer-Straße

Der Umbau des östlichen Gehweges der Clemens-Hofbauer-Straße ist beschlossen - und zwar günstiger als erwartet.

KIRCHHELLEN

von Von Berthold Fehmer

, 25.06.2012

Als „Super-Spar-Variante schlechthin“ bezeichnete Dorothee Askemper in der Sitzung der Bezirksvertretung die Pläne zum Aus- beziehungsweise Umbau des östlichen Gehweges der Clemens-Hofbauer-Straße. Vor allem über die veranschlagten Kosten konnte sich Askemper nur wundern. „Wenn man mit 40.000 Euro eine solche Straßenanlage herstellen kann, frage ich mich, wofür wir sonst so viel Geld ausgeben.“ Ein kompletter Aus- und Umbau der Straße, wie ihn die Planer bereits als Entwurf erarbeitet hatten, sei aufgrund der Haushaltslage auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, so die Verwaltung. Mit einem Erschließungsträger des Wohnparks Am Schölsbach/Clemens-Hofbauer-Straße besteht derzeit ein Vertrag, wonach dieser noch einen Kostenanteil von 64.000 Euro zahlen muss für die Herstellung des östlichen Gehweges und mindestens 15 Stellplätze.

Mit dem alternativen Entwurf, der nun von den Bezirksvertretern einstimmig beschlossen wurde, werden die Stellplätze und der östliche Gehweg hergestellt. So sollen die vertraglichen Bedingungen erfüllt werden. Angenehmer Nebeneffekt für die Anwohner: Die Zahlung des Erschließungsträgers würde die Baukosten der gesamten Maßnahme decken. Anliegerbeiträge werden also nicht erhoben. Mit einer Asphaltbetondecke soll die Fahrbahn, die Mischflächen und der Gehweg mit Betonsteinpflaster befestigt werden. Sorgen um die Sicherheit von Schulkindern äußerte Askemper: „Das ist aus verkehrsrechtlicher Sicht nicht anders zu gestalten“, antwortete Frank Skiba vom Tiefbauamt.

Er äußerte sich auch zuversichtlich darüber, dass durch die Markierung von Parkflächen, die alternierend angelegt werden, mehr Parkflächen („etwa 24 bis 25“) entstehen, die Straße gleichzeitig schmaler und deshalb langsamer befahren werde. „Damit hätte man keine Chance, die Clemens-Hofbauer-Straße als Umgehungsstraße zu benutzen, was die Anwohner manchmal sauer gemacht hat“, so Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper.

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