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Bäderbetrieb sieht keinen Konflikt mit Schwimmern

Hallenbad Kirchhellen

Gerd Kießlich, Leiter des Sport- und Bäderamtes bei der Stadt Bottrop, kann die Verärgerung der Schwimmer wegen der geänderten Trainingszeiten im Kirchhellener Hallenbad (wir berichteten) nicht verstehen.

KIRCHHELLEN

von Von Holger Steffe

, 30.08.2010

„Der Tauch- und Schwimmabteilung der TSG stehen über 50 Trainingsstunden innerhalb der Woche zur Verfügung. Bedauerlicherweise musste der Bäderbetrieb aber eigene Kurse samstags anbieten“, erklärt Kießlich den Auftrag des zuständigen Betriebsausschusses.   Mit der Aqua-Gymnastik möchte das Bäderamt nach Wiedereröffnung des Kirchhellener Hallenbades natürlich auch Geld verdienen. Die beworbenen Kurse von Aqua-Step bis -Power sind stark nachgefragt und so haben sich die Verantwortlichen in Bottrop für den Samstag entschieden.  

„Das habe ich auch frühzeitig dem Geschäftsführer der TSG mitgeteilt“, sagt Kießlich. Er gibt auch zu bedenken, dass die Stadt den Vereinen für das Jugend- und Erwachsenen-Schwimmtraining 60 Euro pro Stunde berechnet, die Kinderkurse aber kostenfrei sind. Da die neuen Aquakurse zu einem eigenständigen, gesundheitsorientierten Beweglichkeitstraining auch für Übergewichtige und Senioren gehören, musste es auch ein Angebot für Kirchhellen geben. Diese sind auf mittwochs vormittags und die Samstage zwischen 14 und 17 Uhr terminiert.Kießlich ist der Überzeugung, dass die TSG in Absprache mit anderen Vereinen, der DLRG unter Berücksichtigung der Trainingszeiten in den anderen Bottroper Bädern zu einer befriedigenden Lösung findet. Nur der Samstag ist für die Vereine futsch. 

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