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Bauboom und Entschleunigung

Ausschussitzung

Der Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Bottrop tagt am Freitag (29. Juni). In der Tagesordnung wird Kirchhellen eine wichtige Rolle einnehmen.

Kirchhellen

27.06.2018
Bauboom und Entschleunigung

Die Bauarbeiten im Tappenhof sind bereits in vollem Gange und sollen im zweiten Quartal 2019 fertig sein. © Kaminski

Wenn der Bau- und Verkehrsausschuss am Freitag zusammenkommt, werden auch einige Punkte besprochen, die Kirchhellen betreffen. Neben der „Umsetzung des Klimaschutzteilkonzepts Mobilität“ wird es um zahlreiche bauliche Maßnahmen gehen. Ein kurzer Überblick, welche Entscheidungen bevorstehen.

Das Klimaschutzteilkonzept Mobilität sieht vor, kurzfristig umzusetzende Entschleunigungsmaßnahmen, die ohne baulichen Aufwand und mit geringen Kosten realisiert werden können, umzusetzen. Dafür wurden im vergangenen Jahr bereits einige Straßen aus dem sogenannten Vorrangnetz gelöst. Zu diesem Netz gehören etwa alle Landes-, Bundes- und Kreisstraßen sowie Straßen, die die einzelnen Ortsteile miteinander verbinden. Auf diesen Straßen muss Tempo 50 gelten und ein Tempolimit ist nur schwer durchzusetzen. Aufgrund der Herauslösung aus dem Vorrangnetz ist es nun einfacher, auf diesen Straßen den Verkehr zu beruhigen. Insgesamt 14 Straßen im Bottroper Gebiet sind davon betroffen, unter anderem der Kirchhellener Ring von der Hackfurthstraße bis zur Hauptstraße. Dieser Teilabschnitt wird künftig in die Tempo-30-Zone des anliegenden Wohngebiets integriert. „Die Verwaltung wird mit den Arbeiten zur Umsetzung der Maßnahmen beauftragt“, heisst es in der Beschlussvorlage der Stadt.

Baumaßnahmen

Einen weiteren wichtigen Teil der Sitzung werden aktuelle und anstehende Baumaßnahmen in Kirchhellen bilden (wir berichteten). Dazu hat der Fachbereich Tiefbau auf Antrag der CDU-Fraktion nun eine Prioritätenliste inklusive genauer Zeitangaben herausgegeben.

Die Bauarbeiten im Tappenhof laufen bereits seit dem Beginn des Sommers. Ausgebaut werden dort die Straßen Tappenhof, Vogelsrauh, Hellen Straße Theo-Kleppe-Weg, Gottfried-Kappen-Straße, Schwarthoffstraße und Schlagkamp. Die Ausbaufläche beträgt insgesamt rund 22.000 Quadratmeter auf einer Länge von insgesamt 2300 Meter. Aktuell sind die Bauarbeiter dort mit der Errichtung der Regenwasserableitung beschäftigt. Das Ende der Bauarbeiten hat die Stadt nun auf das zweite Quartal des nächsten Jahres geschätzt.

Zudem stehen weitere Baumaßnahmen in den Startlöchern. So sind der Baubeginn und die Fertigstellung für die Querungshilfe an der Bottroper Straße im zweiten Quartal 2019 geplant. Die Planung befindet sich derzeit noch in Bearbeitung. In der vergangenen Woche äußerte sich der städtische technische Beigeordnete Klaus Müller noch wie folgt: „Nach Ausschreibung und Vergabe kann diese Baumaßnahme dann zum Jahreswechsel zügig umgesetzt werden.“ Nun ist sie jedoch deutlich nach dem Jahreswechsel geplant.

Schneiderstraße/Dorfheide/Hackfurthstraße

Der Ausbau der Schneiderstraße soll dagegen bereits im ersten Quartal 2019 beginnen. Der Start ist jedoch von der „Fertigstellung der abwassertechnischen Anlagen abhängig“, heißt es von Seiten der Stadt. Die Umsetzung beginnt demnach nach dem Kanalbau. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausbau der Straße Dorfheide. Auch hier muss zunächst der Kanalbau abgeschlossen sein, der baubeginn ist für das zweite Quartal 2019 geplant.

Ein weiteres großes Bauprojekt ist der Ausbau der Hackfurthstraße. Dieser soll im Herbst 2019 beginnen und Ende 2020 fertiggestellt werden.

Die Stadt weisich bei den genannten Termin um „grobe Schätzungen“ handelt, „da Witterungsbedingungen und Besonderheiten in der Umsetzung derzeit noch nicht vollständig absehbar sind“. Es wird sich jedoch einiges ändern in Kirchhellen und die Stadt geht von einem „Straßenbauboom“ im nächsten Jahr aus.

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