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Die Umgestaltung hat begonnen

Hof Jünger

Die Bagger rollen: Seit vergangenem Mittwoch sind die Umbauarbeiten am Hof Jünger in vollem Gange. Und es wird sich einiges ändern, während der normale Betrieb weiterläuft.

Kirchhellen

02.07.2018
Die Umgestaltung hat begonnen

Auch Hausmeister Erwin Willig (r.) packt natürlich mit an. © Kaminski

Nachdem bereits Ende 2016 ein Plan vom Architekten vorgestellt wurde und es im darauffolgenden Februar ein Gespräch mit allen Ausführenden gab, ist das Projekt nun endlich gestartet: Der Hof Jünger, Wellbraucksweg 2-4, erhält im Außenbereich eine Frischzellenkur.

Eines der Hauptziele des Umgestaltung ist es, die beiden Häuser miteinander zu verbinden und den Außenbereich sowie den Eingangsbereich offener und attraktiver zu gestalten.

“Wir möchten eine schöne Verbindung zwischen Haus 1 und 2 schaffen und damit verdeutlichen, dass beide Häuser zusammengehören“, erklärt Herrmann Reinbold, Vorsitzender des Bürgervereins Hof Jünger. Die Verbindung wird, passend zu einem Ort für Kulturveranstaltungen, ein „roter Teppich“ sein, der aus Glasschotter besteht und somit auch optisch die Verbindung beider Häuser verdeutlicht. Rund herum wird eine neue Dränage dafür sorgen, dass auch starke Regenschauer keine Sorgen bereiten werden. Das Problem: Im Bereich zwischen den beiden Häusern gibt es ein Gefälle von rund 80 Zentimetern und „bei einer schlechten Dränage würde das Regenwasser Richtung Tenne laufen“, so Reinbold. Dieses Problem werde nun durch die Dränage gelöst.

In den ersten Tages des Bauvorhabens gab es ein paar kleinere Probleme, die Reinbold jedoch nicht aus der Ruhe bringen. „Manchmal ist ein Bauvorhaben eben eine kleine Kabarettnummer“, äußert er sich entspannt in der Manier eines Veranstalters. So wurde in der vergangenen Woche etwa ein Wasserrohr vom Bagger beschädigt, zuvor mussten bereits zwei Stromkabel dran glauben. Diese sind aber nun bereits neu verlegt und bieten dem Hof Jünger künftig mehr Möglichkeiten: Zwei einzeln bedienbare Energiesäulen sollen etwa mehr Veranstaltungen im Außenbereich ermöglichen, darüber hinaus wird die Außenbühne in den kommenden Tagen an jeder Seite um knapp einen Meter erweitert. Zudem wird der Zugang zum Kulturzentrum künftig barrierefrei, eine entsprechende Rampe soll beispielsweise Rollstuhlfahrern oder älteren Menschen mit Rollatoren den Weg zu den Veranstaltungen ermöglichen. Auch der Eingangsbereich verändert sich: Durch eine rote Stele mit dem Logo des Kulturzentrums soll den Besuchern in Zukunft beim Zugang zum Gelände ein optischer Leckerbissen präsentiert werden.

Unterstützt wird das Bauvorhaben unter anderem mit einem Zuschuss über 3000 Euro von der Bezirksverwaltung, zudem kommen 300 Euro monatlich von der Söller-Stiftung. „Selbstverständlich würden wir uns über jede weitere Hilfe freuen“, sagt Reinbold.

Wann genau die Arbeiten fertiggestellt sind, kann aktuell noch nicht gesagt werden „Wir hoffen, Mitte bis Ende August mit allem durch zu sein. Das hängt aber auch von den Materiallieferungen ab“, so Reinbold. „Mitte September werden wir dann auf dem neuen Gelände ein kleines Grillfest veranstalten und dann hoffentlich mit allen Beteiligten ein Bier trinken.“

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