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Edeka-Betreiber haben Angst um die Existenz des Marktes

Neuer Standort gewünscht

Seit Mitte der 80er-Jahre existiert der Edeka-Markt an der Hauptstraße. Um den Anforderungen der Anwohner gerecht zu werden, wurde das Angebot im Laufe der Zeit stetig vergrößert und erneuert. Nun aber fühlen sich die Betreiber des Frischemarktes in ihrer Existenz bedroht.

Kirchhellen

15.06.2012
Edeka-Betreiber haben Angst um die Existenz des Marktes

Lydia und Frank Milewski fürchten um ihre Existenz.

Durch fallende Umsätze und steigende Kosten sehen sich die Eheleute Milewski mittelfristig aus wirtschaftlicher Sicht nicht in der Lage, den im Jahr 2013 auslaufenden Mietvertrag verlängern zu können. „Sicherlich sind die Größe und der bauliche Zustand des Edeka-Marktes nicht mehr zeitgemäß und auch die Parkplatzverhältnisse sind unbefriedigend, da die Kunden mit ihrem Einkaufswagen erst die Straße überqueren müssen, um zurück zu ihrem PKW zu gelangen“, so Frank Milewski in einer Pressemitteilung.

Er sieht die schlechte Entwicklung seines Objektes aber insbesondere auch in der Errichtung des Kaufparks – außerhalb des zentralen Versorgungsbereiches – begründet. Die "fehlerhafte Planung" zwinge die Betreiber nun dringend zu einer neuen Lösung. Die Lösung für den Erhalt des Marktes liege laut Milewski nah, genau genommen nur eine Straßenbreite entfernt. Mit dem gegenüberliegenden unbebauten Grundstück wäre der perfekte Standort für einen neuen und zeitgemäßen Edeka-Frischemarkt mit einem attraktiven, größeren Sortiment und einem ausreichenden Parkplatzangebot gegeben. Neben dem Erhalt von Arbeitsplatzen sollen mit der Umsiedlung neue geschaffen werden.

Möglicher und perfekter Nachfolger könnte die Drogeriekette dm sein, die bereits mehrfach ihr nachhaltiges Interesse am Standort bekundet habe und das Gesamtsortiment mit dem Bereich des Drogerie-Angebots vervollständigen werde. Das Einzelhandelskonzept der Stadt Bottrop steht der Verlagerung des Edeka-Marktes zu diesem Standort positiv gegenüber und auch die IHK befürwortet eine mögliche Niederlassung an dieser Stelle. „Um den Markt in Kirchhellen zeitgemäß neu aufzustellen, ist nur der Josef-Terwellen-Platz geeignet, denn dieser Standort liege im zentralen Versorgungsbereich und stärkt somit den Dorfkern“, erklärt Marcus Stimler, Referent für Planung, Handel und Dienstleistung bei der IHK Nord Westfalen. So hofft die Kaufmannsfamilie Milewski, die baldige Zustimmung für den Standortwechsel zu bekommen, denn dann würden die Kirchhellener Bürger bereits Mitte 2014 von dem neuen Edeka-Markt Milewski und bestenfalls dem gegenüberliegenden Drogeriemarkt profitieren. Eines allerdings bleibt in jedem Fall: auf dem Josef-Terwellen-Platz wird auch weiterhin das Schützen- und Brezelfest stattfinden.

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