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Feierabendmarkt geht weiter

Fortsetzung im nächsten Jahr

Ein Termin steht noch im Kalender, dann ist der Kirchhellener Feierabendmarkt für dieses Jahr Geschichte. Den Ortskern sollte er beleben, den Johann-Breuker-Platz mehr in den Fokus rücken und auch den Einzelhandel stärken. Das ist gelungen, sagt zumindest Initiator Steffen Dietz.

Kirchhellen

, 06.10.2016
Feierabendmarkt geht weiter

Bereits der erste Markt am Dienstag war gut besucht. Im nächsten Jahr wird es eine Fortsetzung geben.

Im Juni war die Veranstaltung – damals noch unter dem Namen „Dienstagnachmittag-Markt – an den Start gegangen. „Am Anfang wusste man nicht, ob die Idee überhaupt angenommen wird“, erzählt Goldschmied Steffen Dietz im Gespräch mit unserer Zeitung.

Doch gleich der erste Markttag wurde ein Erfolg, wenn es auch von einigen Seiten noch konstruktive Kritik gab. So wünschten sich einige Bürger weniger freien Platz in der Mitte und zwischen den Ständen, mehr Sitzplätze und einen Bierwagen. Dietz nahm die Kritik dankbar auf: „Wir haben darauf sofort reagiert und einiges geändert. Völlig falsch wäre es gewesen, jetzt beleidigt die Hände in den Schoß zu legen“, so Steffen Dietz. Auch die Öffnungszeiten wurden auf Wunsch der Kunden auf 20 Uhr verlängert. Inzwischen übernimmt Stephan Kückelmann von der Rathausschänke Bottrop den Großteil der Organisation.

Positives Feedback

Insgesamt ist Steffen Dietz mit der ersten Markt-Saison zufrieden: „Der Start war gut. Natürlich gab es immer ein Auf und Ab, aber dafür, dass wir sehr wenig Werbung gemacht haben, war die Resonanz beachtlich.“ Gut angenommen werde der Feierabendmarkt vor allem von berufstätigen Bürgern, die ansonsten unter der Woche zu den üblichen Marktzeiten arbeiten müssten. Aber auch die Einzelhändler im Ort profitieren nach Angaben von Dietz vom neuen Angebot: „Sie erzählen von deutlich mehr Laufkundschaft. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Nach oben ist natürlich immer noch Luft.“

Fest steht daher, dass es auch im nächsten Jahr einen Feierabendmarkt geben wird. Je nach Wetterlage soll der Ende März/Anfang April starten, denn bei schlechtem Wetter funktioniert das Konzept des Marktes nicht. Ob es bei dem Dienstag als Markttag bleibt, ist aber noch ungewiss. Ursprünglich war der Tag aufgrund des „langen Dienstags“ ausgesucht wurden. Dieser wurde jedoch aufgrund mangelnden Erfolges wieder eingestellt. „Auf lange Sicht gehen die Planungen eher Richtung Wochenende, denn da haben die Menschen mehr Zeit und sind entspannter“, verrät Steffen Dietz jetzt.

Gespräche laufen

Auch Veränderungen und weitere Maßnahmen für die Dorfbelebung werden derzeit diskutiert. Mehr verrät der Goldschmied jedoch noch nicht. „Wir sind auch in Gesprächen mit der Werbegemeinschaft. Wir haben ja jetzt ein halbes Jahr Zeit, uns Gedanken zu machen“, so Dietz. Er hofft, auch durch die Baustellen, die im nächsten Jahr Geschichte werden, auf eine positivere Zeit für den Handel im Ort.