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Flugplatz steht und fällt mit Start- und Landebahn

KIRCHHELLEN „Die Geschichte des Gewerbeparks sowie die der Start- und Landebahn des Flugplatzes war in den letzten Jahren geprägt von Pannen und Fehlern“, so Dorothee Askemper von der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretungssitzung.

von Von Yvonne Dziabel

, 19.08.2008

„Der Gipfel war das Abschmettern des Bebauungsplans. Als ein weiterer Höhepunkt kam hinzu, dass Düsseldorf die Landebahnverlängerung als nicht notwendig empfindet. Wir wollen nicht, dass bei diesem unsicheren Zustand weiterhin Gelder in der Erde versinken“, fügte Askemper hinzu. Grund für diese deutliche Ansage: Ein Vortrag des technischen Beigeordneten Bernd Tischler, der über den aktuellen Stand am Flugplatz Schwarze Heide informieren wollte. „Der neue Bebauungsplan geht am Donnerstag in den Ausschuss und müsste bis zum Jahresende offen gelegt werden können. Wir gehen davon aus, dass der Plan 2009 gültig werden könnte“, meinte Tischler.

An der Erschließung des Gewerbeparks ändere sich dabei nichts. Die Bemühungen um ansiedlungswillige Firmen können laut Tischler fortgeführt werden. Allerdings müsse er zugeben, dass sich die Firma TTC, die sich um die Tourismusförderung und eine Flugschule kümmern wollte, kein ernsthaftes Interesse mehr an dem Standort zeige. Die SPD mit Dieter Stratmann machte deutlich, dass sie sehr wohl eine positive Entwicklung für den Flugplatz und somit für den Gewerbepark erwarte. „Wenn wir die Verlängerung der Start- und Landebahn genehmigt bekommen, sollten wir mit unseren Planungen so weit sein, dass wir sie umsetzen können“, meinte Stratmann.

CDU, ödp, die Grünen und die FDP waren sich - entgegen der Meinung der SPD - ausnahmsweise einmal einig. Oliver Mies von der FDP machte darauf aufmerksam, dass es wohl wichtiger sei, den Firmen das bereits bestehende Gewerbegebiet Pelsstraße/Pinntal schmackhaft zu machen. Die Schermbecker Konkurrenz sei bereits dabei, Firmen aus anderen Städten abzuwerben.

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