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Grafenwälderin leistete soziale Arbeit in Brasilien

Anstreichen am Zuckerhut

GRAFENWALD Die Grafenwälderin Simone Abel hatte diesen Sommer die Möglichkeit, das größte Land Südamerikas und das fünftgrößte Land der Erde von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Einer Seite, die Touristen normalerweise nicht zugänglich ist.

von Von Christiane Goßen

, 13.08.2010

„Für mich ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Ich konnte dort fünf Wochen lang an einem freiwilligen sozialen Hilfsprojekt teilnehmen“, freut sich die Grafenwälderin. In Brasilien ist die Armut allgegenwärtig, in den Städten leben viele Menschen in Slums, den so genannten Favelas. Die Organisation Aldeia Global organisiert deswegen Hilfsprojekte in Brasilien.

Simone Abel war zwei Wochen lang in Rio de Janeiro und anschließend für drei Wochen im Dorf Centenario. Sie arbeitete dort in kleinen Gruppen zusammen mit anderen Freiwilligen. An beiden Orten wurde sie handwerklich tätig. „Wir haben in Kitas in Rio Wände gestrichen und bunt gestaltet. In Centenario haben wir Betten geschmirgelt und lackiert.“ Bei der Arbeit ist die Grafenwälderin einmal unangenehm überrascht worden: „Ich bin auf Kakerlaken und Ratten gestoßen.“ Aber durch die touristischen Attraktionen, die das Land zu bieten hat, waren die Krabbeltiere schnell wieder vergessen. „Natürlich wollte ich mir auch etwas anschauen! Den Zuckerhut, die Copacabana und den botanischen Garten in Rio habe ich mit meiner Gruppe besucht.“ Auch die Fußball-WM ist bei Simone Abel nicht zu kurz gekommen und eine Sambaschule hat sie ebenfalls besucht.

„Brasilien ist für Touristen jedoch nicht ganz ungefährlich, deshalb habe ich einen Großteil meines Geldes bei Ausflügen immer im BH versteckt“, erklärt Abel ihren Trick, der sie davor bewahrt hat, ausgeraubt zu werden. Auf die Frage, ob ihre Eltern und Freunde keine Angst um sie hatten, antwortet Simone Abel: „Vor allem meine Großeltern waren besorgt. Trotzdem haben mich alle unterstützt, denn sie wussten, dass mit Brasilien für mich ein großer Traum in Erfüllung geht.“ Wie sieht das Resümee der Grafenwälderin über ihr Brasilienabenteuer aus? „Es hat sich wirklich gelohnt! Für mich waren die fünf Wochen einfach wunderbar. Ich habe so viele neue Erfahrungen gesammelt und die Herzlichkeit und Offenheit der Brasilianer kennengelernt“, schwärmt sie. 

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