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Grünes Licht für Achterbahnbau-Pläne des Movie Parks

Einstimmiges Vortum

Die Bezirksvertreter begrüßen die Pläne des Movie Parks, eine neue Achterbahn im Eingangsbereich zu bauen.

Kirchhellen

von Von Berthold Fehmer

, 20.06.2012

Rund 45 Meter soll die neue Bahn in Höhe ragen. Dafür hat der Movie Park eine Höhenänderung für diese Teilfläche im geltenden Bebauungsplan beantragt, die maximal 60 Meter betragen soll.  Woran sich Dorothee Askemper (CDU) ein bisschen störte. „Wir haben Probleme mit der Höhe. Wenn man weiß, was man bauen möchte – warum nehmen wir dann nicht die 45 Meter?“Eine pauschale Begrenzung wolle man lieber nicht geben. Noch sei der höchste Punkt der Bahn nicht definiert, sagte der Technische Beigeordnete Norbert Höving. Askemper befürchtete, dass die verbleibende Distanz womöglich für „Animationsanlagen“ genutzt werden könnte. „Also etwas, was blinkt, eine Leuchtdiode oder so. Dann wäre die Störung um einiges größer, weil man von Feldhausen draufschauen würde.“

Höving versicherte, dass man ein „bombastisches Bauwerk“, wie es in anderen Freizeitparks zu sehen sei, nicht gestatten werde. „Wir haben dafür gesorgt, dass festgelegt wird, dass wir hier nicht so ein Bauwerk bekommen, sondern schlanke Stützen gesetzt werden, die Bahn transparent gebaut werden muss. Blinklichter werden nicht genehmigt, da Werbeanlagen ab 18 Metern Höhe ausgeschlossen sind.“ Willi Urban (ÖDP) verwies darauf, dass keine Baugenehmigung erteilt werden dürfe, so lange der Gutachter nicht bestätigt habe, dass die Lärmgrenze eingehalten werde. Planungsamtleiterin Ursula Dickmann kündigte an, dass man ein vereinfachtes Verfahren anstrebt. „Wir verzichten nicht auf eine Bürgerversammlung. Diese soll nach den Ferien stattfinden. Nur die frühzeitige Bürgerbeteiligung wird es nicht geben.“ Einstimmig votierten die Bezirksvertreter für die beantragte Änderung des Bebauungsplans.

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