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Hobbyfahrer gaben Gummi

KIRCHHELLEN „All You Can Drive“ hieß es am Sonntag beim Rennen „Race at Airport“ am Flugplatz Schwarze Heide. Das nahmen die über 200 Fahrer wörtlich und traten den gesamten Tag über in Viertelmeilenrennen gegeneinander an.

von Von Katrin Wehrmann

, 04.08.2008
Hobbyfahrer gaben Gummi

Motoren und Reifen qualmten beim Rennen am Flugplatz.

Eine Viertelmeile entspricht genau 402,34 Metern. Diese Strecke ist zwischen 11 und 20 Sekunden zurückzulegen. „Aufgrund dieses hohen Unterschiedes werden die Fahrzeuge in Klassen unterteilt“, erklärt Conny Schönlein, Mitglied der siebenköpfigen Stammcrew um Veranstalter Michael Augustin. „Heute kann alles mitfahren, was einen Motor hat“, so der 35-Jährige. Elf Klassen fuhren am Sonntag auf, gestaffelt nach dem Hubraum der Fahrzeuge. Die Besucher hatten ihre helle Freude an den unterschiedlichen Fahrzeugtypen, die mal getunt, mal kunterbunt, mal aus einer anderen Zeit erschienen.

Aber auch ganz normale Straßenfahrzeuge versuchten ihr Glück auf der Rennstrecke. Eine Ampelschaltung zeigte das Startsignal an und die Fahrzeuge schossen los. Quietschendes und qualmendes Gummi bekamen die Zuschauer aber auch schon in der Warmup-Zone geboten, in der die Fahrer die Reifen für das Rennen auf Temperatur brachten.

Mit heulenden Motoren reihten sich die Fahrzeuge hintereinander vor dem Start auf. Veranstalter Michael Augustin moderierte das Geschehen, half beim Wegschieben überlasteter Autos, die einfach nicht mehr anspringen wollten und kümmerte sich um die großen und kleinen Probleme der Fahrer.

Nebenbei animierte er immer wieder das Publikum und klärte es über technische Daten auf. „Das ist echt geil hier“, freute sich Mike Müller aus Gelsenkirchen, der mit Freunden nach Kirchhellen gekommen war. „Die Fahrzeuge ziehen zwar voll schnell an einem vorbei, aber was die drauf haben ist echt der Wahnsinn!“ Conny Schönlein weiß, was den Besuchern bei öffentlichen Rennen wie diesem besonders gefällt: „Es kann ja wirklich jeder mitmachen, was solche Rennen so abwechslungsreich macht.“ Zudem sehen die Zuschauer eventuelle Favoriten mehrmals, da die Sieger nach dem K.O.-System ermittelt werden. So gab es am Ende aus jeder Klasse drei Bestzeiten, die mit Pokalen geehrt wurden.

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