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Imposantes Wechselspiel

"Choir meets Brass"

Wer bisher dachte, dass es nur auf Rock-Konzerten laut zugeht, der wurde am Sonntag beim Choir meets Brass-Konzert eines besseren belehrt. Die Kirchhellener Blasmusik und der Gemeindechor St. Johannes begeisterten die Zuschauer in der fast voll besetzten St.-Johannes-Kirche.

Kirchhellen

, 17.11.2014

Das traditionelle Konzert zur Ehre Gottes wurde in diesem Jahr zum ersten Mal durch den Gemeindechor St. Johannes unter der Leitung von Detlef Steinbrenner unterstützt. „Nachdem in den letzten Jahren immer ein Essener Chor für die gesangliche Unterstützung gesorgt hat, freuen wir uns in diesem Jahr besonders darüber, dass uns der Gemeindechor begleitet“, sagte Erhard Naschinski zur Begrüßung. Er leitete die Kirchhellener Blasmusik und überzeugte mit einer interessanten Auswahl der Liedstücke. Schon mit den ersten beiden Werken von Klaus Heinzmann und Jean Sibelius zeigten die Blasmusiker, wie imposant und durchdringend ihre Musik sein kann.

Mit „Nimrod“ von Edward Elgar und „Psalm 150“ von César Franck präsentierten die Blasmusiker außerdem Stücke, die „aus dem Nichts starten und später epische Form annehmen“, so Naschinski. Diese Kunst schätzte das Publikum besonders und brach teilweise, schon bevor der letzte Ton gespielt war in Applaus aus. Aber auch der Gemeindechor kam bei den Zuhörern gut an. Er bildete unter der Leitung von Detlef Steinbrenner, der ebenfalls zwei Soli an der Orgel spielte, das Gegenteil zu der schweren Blasmusik. Mit seinen durch viele helle und hohe Stimmen geprägten Liedern, bewies der Chor zwar Stimmkraft, war aber bei Weitem nicht so laut wie die Blasmusiker.

Solistin Hanna Nowok präsentierte „Ave Maria“ von Franz Schubert. Der Gemeindechor begeisterte unter anderem mit Werken von F. Mendelssohn-Bartholdy, P. Baskin-Watson und John Rutter.

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