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Keine Bedenken bei einer Umwandlung von Haupt- zu Sekundarschule

Der stellvertretende Leiter

Entschieden ist noch nichts, doch auch die Projektgruppe Bildung und Region spricht sich für eine Umwandlung der Kirchhellener Hauptschule in eine Sekundarschule aus. Der stellvertretende Leiter findet das super.

KIRCHHELLEN

von Von Berthold Fehmer

, 26.06.2012
Keine Bedenken bei einer Umwandlung von Haupt- zu Sekundarschule

Stefan Völlmert, stellvertretender Leiter der Hauptschule Kirchhellen, begrüßt die Pläne, die Schule in eine Sekundarschule umzuwandeln.

Sein erster Gedanke, als er davon hörte, dass die Projektgruppe Bildung und Region die Umwandlung der Kirchhellener Hauptschule zu einer Sekundarschule befürworte? Stefan Völlmert, stellvertretender Leiter des Hauptschule, nimmt beide Daumen hoch und lächelt: „Supi.“ Noch ist nichts entschieden, noch müssen die Überlegungen erst in einen konkreten Plan überführt werden. Doch Völlmert lässt keinen Zweifel daran, dass er die Empfehlung der Projektgruppe für die Kirchhellener Hauptschule für richtig hält. „Das ist das beste, was uns in Kirchhellen passieren kann.“ Schon als vor Jahren die Gemeinschaftsschule propagiert wurde, machte man sich an der Kirchhellener Hauptschule Gedanken um die Zukunft. Nun heiße das Konzept „Sekundarschule“: „Ich kann keinen großen Unterschied entdecken.“

Die Abstimmung der Eltern mit den Füßen hat auch Völlmert bemerkt. Wer sein Kind heute zur Hauptschule schicke, fühle sich oft gebrandmarkt. „Die Hauptschule ist tot“, sagt er. Und dies gelte auch für Kirchhellen – auch wenn die Schülerzahlen im kommenden Schuljahr sogar noch von 280 auf 300 steigen dürften. Man dürfe die Umwandlung nun natürlich nicht übers Knie brechen, sagt Völlmert. Vor 2014 stehe die Sekundarschule nicht an. „Die Schüler, die demnächst eingeschult werden, werden sechs Jahre Hauptschüler bleiben.“ Für einen Übergangszeitraum werde man zwei verschiedene Schulformen an einer Schule anbieten müssen.Genügend Räumlichkeiten habe man dafür zur Verfügung, so Völlmert. Die meisten der jüngeren Lehrer der Hauptschule seien mit einer Lehrbefähigung für die Sekundarstufe I ausgestattet – für die Sekundarstufe II einer Sekundarschule müsse neues Personal an die Schule wechseln und/oder das vorhandene Personal weiter qualifiziert werden. Pädagogische Inhalte müssten nun erarbeitet werden – mit dem Kooperationspartner Vestisches Gymnasium stehe man in guten Gesprächen. „Keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung“, wolle man sein, so Völlmert. Eine Dreizügigkeit werde man an einer Sekundarschule in Kirchhellen locker erreichen, so Völlmert. Denn geschätzt eine komplette Klasse pendelt derzeit von Kirchhellen in die Realschulen der umliegenden Städte. Im Umkehrschluss hat die Hauptschule Kirchhellen eine so guten Ruf, dass 42 Prozent der Schüler gar nicht aus Kirchhellen kommen. „Wir wollen aber eine Schule für Kirchhellener sein.“

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