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Kinder lernen vom Propheten Jeremia

Bibeltage

60 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren begeben sich bei den Kinderbibeltagen im Gemeindehaus an der Pauluskirche auf die Spuren des Propheten Jeremia.

Kirchhellen

, 13.10.2016

 Jeder hat seine Aufgaben im Leben. Der eine muss beim Fußball im Tor die Bälle halten, der anderer seine kranke Mutter unterstützen oder das unordentliche Zimmer aufräumen. Nicht immer sind diese Aufgaben schön, aber sie geben dem Leben einen Sinn.

Das ist die Botschaft, die den Kindern bei den Kinderbibeltagen vermittelt werden soll. Seit Donnerstag beschäftigen sie sich mit dem Propheten Jeremia, der von Gott dazu berufen wurde, das Volk vor nahendem Unheil zu warnen. „Das ist keine leichte Aufgabe, mit der er auch einmal aneckt“, erklärt Kerstin Rödel, Kirchhellener Pfarrerin der Evangelischen Kirche in Bottrop.

Anhand der biblischen Geschichte soll den Kindern gezeigt werden, dass ein Zusammenleben in der Gemeinschaft nicht immer nur Spaß macht. „Manchmal muss man bei unliebsamen Aufgaben Kante zeigen und Kritik aushalten“, so Rödel. Beistand gibt es dabei von Gott.

Blühendes Lebend

Um das zu verdeutlichen, schrieben die Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren ihre Aufgaben auf die Blätter einer Papierblume. In ein Planschbecken mit Wasser gelegt entfalteten diese sich zu einer blühenden Blume. „Das zeigt, die Aufgaben machen Sinn. Sie bringen das Leben zum Blühen und der Glaube stärkt einen dabei“, sagt Kerstin Rödel.

Noch bis Samstag laufen die Kinderbibeltage im Gemeindehaus. Jeder Tag startet mit einer Auftaktveranstaltung in der Pauluskirche. Dort wird eine biblische Geschichte in Form eines kleinen Theaterstücks gezeigt, es wird gesungen und getanzt. Nach einem gemeinsamen Frühstück arbeiten die Teilnehmer in Gruppen an kleinen Projekten. Dabei wird das Thema der am Morgen gehörten Bibel-Geschichte im Spiel und bei Bastelarbeiten aufgearbeitet.

Mutmachsteine gestaltet

Anschließend können die Kinder frei zwischen verschiedenen Workshops wählen. Lucia hat sich am Donnerstag für das Basteln von Mutmachsteinen entschieden. Vorsichtig schneidet die Neunjährige das Bild einer Schildkröte aus und klebt es auf den Stein. „Ich mag Schildkröten einfach. Insgesamt macht mir das Basteln viel Spaß“, sagte sie. Am Nachbartisch malt der elfjährige Dennis gerade ein Betreten-Verboten-Schild für sein Kinderzimmer. „Ich bin mir aber nicht sicher, ob meine Eltern sich daran halten werden“, sagt er. In anderen Workshops toben sich die Kinder bei Gruppenspielen im Garten aus, basteln Schlüsselanhänger mit Segenssprüchen, bemalen Blumentöpfe und tanzen und singen zu christlichen Liedern. Über 20 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass alles reibungslos abläuft. Sie haben sich im Vorfeld das Programm überlegt, Prototypen gebastelt, betreuen während der Kinderbibeltage die Stationen und kochen für die Kinder.      

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