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Königlicher Aufmarsch bei Hubert II.

KIRCHHELLEN Zum dritten Mal traten die Schützen Kirchhellen an, um ihrem König Hubert II und seiner Königin Annette zu huldigen.

von Von Yvonne Dziabel

, 10.08.2008
Königlicher Aufmarsch bei Hubert II.

Die Augen rechts - zackig paradierten die Kirchhellener Schützen bei ihrer dritten Übung.

„Auf dass der weiten Umgebung gezeigt werde, welch ein besonderer Ort unser Kirchhellen doch ist!“ Mit diesen Worten beschloss Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper ihre kurze Ansprache bei der Königsübung auf dem Hof Hüsken. Wie besonders Kirchhellen ist, bewies die dritte Übung, zu der sich alle Schützen versammelt hatten und mit den Gästen am Zaun auf über 2000 Besucher kamen. Vier Kapellen sorgten für zackige Marschmusik. Zweimal hieß es „Antreten!“ auf dem Hof. Beim ersten Aufmarsch konnten König Hubert II. und Oberst Johannes Miermann einige Beförderungen vornehmen, beim zweiten Mal stand der große Zapfenstreich im Vordergrund.

Dafür hatten sich alle Schützen versammelt, jeweils vier Fackeln säumten die Kirchhellener Blasmusik und die Holsterhausener Knüppeljungs, die abwechselnd spielten. Auf dem Feld war es schon fast unheimlich still. Die Fahnen wehten nur sachte im Wind, und nicht nur der Thron war von dem Zeremoniell sichtlich bewegt, auch wenn Pastor Klaus Klein-Schmeink bemäkelte, dass nach einem Zapfenstreich nicht geklatscht werden dürfe, da dies schließlich ein Gebet sei. Beim Ausklang im Zelt äußerte König Hubert II. noch einen großen Wunsch: Er wollte einmal alle Kapellen gleichzeitig ein gemeinsames Lied spielen hören. Einem König darf ein solcher Wunsch nicht verwehrt werden, und so schallte bald laute Musik von rund 150 Musikern aus dem Zelt. Spätestens nach dieser dritten Übung am Hofe des Königs bewahrheiten sich die Worte von Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper, die meinte: „Eure Majestäten haben ihre Untertanen sicher und im Volke hoch angesehen durch die dreijährige Regentschaft geleitet und dafür gesorgt, dass die Festfreude auch im entferntesten Ortsteil zu spüren ist!“ 

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