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Meisterschale wurde bestaunt

Replik beim Handball-Camp

Staunend standen die jungen Handballer am Mittwochnachmittag um den fast drei Kilogramm schweren Teller aus echtem Sterling-Silber herum – eine Replik der Meisterschale der Handball-Bundesliga. „Kann man die kaufen?“, fragte ein Junge. Luisa Kraemer von der Agentur CommEvent, die die Meisterschale nach Kirchhellen gebracht hat, schüttelte den Kopf: „Nein.“

Kirchhellen

, 19.10.2016
Meisterschale wurde bestaunt

Eine Replik der Meisterschale der Handball-Bundesliga, ein fast drei Kilogramm schwerer Teller aus echtem Sterling-Silber, konnten die jungen Spieler der TSG beim Handball-Camp an der Loewenfeldstraße bewundern.

38 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren lernen in dieser Woche von Dienstag bis Freitag im Handball-Camp in der Sporthalle an der Loewenfeldstraße die Grundlagen des Spiels. Organisiert hat das Camp Kerstin Heimann. „Schermbeck, Bottrop, Dorsten und Mettmann“, zählt sie die Orte auf, aus denen die Kinder kommen. Das Grundhandwerk des Handballspiels bekommen die Kinder in dieser Woche gezeigt. „Passen, Werfen, den Schlagwurf … den Sprungwurf wollen wir hier nicht sehen“, sagt Heimann. Warum nicht? „Vom Schlagwurf leitet sich alles ab. Kann man den nicht, kann man auch keinen Sprungwurf.“ Wichtig ist ihr vor allem, dass die Kinder beim Handball Spaß haben. „Deshalb spielen die zum größten Teil.“

"Matzis"

Und sie legt Wert darauf, dass die Kinder als Team, als Mannschaft zusammengeschweißt werden. Dafür gibt es sogar ein Belohnungssystem mit Punkten, die „Matzis“ genannt werden. „Fürs Aufräumen, Nicht-Quatschen oder das gemeinsame Erarbeiten gibt es Punkte“, sagt Heimann. Wenn es den Kindern gelingt, 1000 „Matzis“ bis zum Wochenende zu ergattern, gibt es Urkunden und eine kleine Aufmerksamkeit.

"Finale im Fernsehen geguckt"

Ein Highlight der Woche war natürlich die Meisterschale. „Ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte“, beschreibt die zehnjährige Nele Donay vom SC Bottrop die Schale, in der die Meister seit 1992 eingraviert sind. 2016 waren es die Rhein-Neckar Löwen. Nele: „Ich habe das Finale im Fernsehen geguckt – irgendwie sah die Schale da aber ganz anders aus.“