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Olympischer Tag am Vestischen Gymnasium

KIRCHHELLEN Ganz im Zeichen der Olympischen Spiele stand am Mittwoch das Sportfest des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen. Der "Olympische Tag" machte den Schülern aller Altersstufen großen Spaß.

von Von Yvonne Dziabel

, 20.08.2008
Olympischer Tag am Vestischen Gymnasium

Beim Hochsprung bewiesen die Schüler ihr Talent, aber auch in anderen Sportarten.

Die Mädchen und Jungen der Klasse 12 hatten vor kurzem ihren Sporthelferschein am VGK gemacht, der sie beispielsweise dazu berechtigt, Arbeitsgemeinschaften zu leiten. "Für uns gehörte aber auch dazu, etwas Sportliches zu organisieren und z.B. einen Zeitplan zu erstellen", berichtete Viktoria Salomo.

Aus der Theorie wurde schnell Praxis, denn warum sollte das alte Leichtathletik-Sportfest nicht mal aufgepeppt werden? "Wir haben es eben unter ein aktuelles Motto gestellt und weitere Sportarten hinzu genommen", so die 17-Jährige weiter.

Deshalb durften sich die Schüler zusätzlich neben den bekannten Angeboten wie Sprint, Weitwurf und -sprung auch beim Fußball und Brennball versuchen. Zusätzlich waren für den Nachmittag Spaßspiele wie ein Wasserbombenwerfen geplant.

Gemeinsinn entwickeln

Doch nicht nur das Sportprogramm hatte sich verändert. "Wir wollen, dass die Schüler nicht mehr nur Einzelkämpfer sind, sondern sich der Gemeinschaftssinn weiterentwickelt. Deshalb kämpfen sie hier für ihre Klasse", erklärte Viktoria Salomo. Und damit die Lehrer nicht einfach tatenlos herumstanden, wurde ihnen ebenfalls eine wichtige Aufgabe zugeteilt. "Die sollen die Schüler anfeuern", meinte die Mit-Organisatorin.

Als Belohnung für die Anstrengungen des Tages gab es zum Abschluss Urkunden. Bei der Siegerehrung liefen die einzelnen Klassen zu ihrer im Vorfeld ausgesuchten Musik auf den Sportplatz.

Viel besser als die Vorgänger

Die Schüler zeigten sich größtenteils begeistert von dem "Olympischen Tag". "Es ist viel besser als das alte Sportfest", meinte die Klasse 8a. Allerdings gab es auch Verbesserungsvorschläge für das mögliche nächste Mal. "Wir finden die Wartezeiten etwas zu lang. Wir konnten nicht alle Fußball spielen, weil die Mannschaft sonst zu groß gewesen wäre. Und dann haben wir die ganze Zeit auf der Bank gesessen. Vielleicht hätten wir schon mal was Anderes machen können", erklärten Laura Urban, Christine Hülser und Daniela Matz, die sich die Zeit teilweise als Cheerleader vertrieben.

Mit einer anderen Zeitplanung wäre auch der einzige Kritikpunkt, den Lissa Sutter hatte, hinfällig: "Ich finde die Idee super, vor allem weil die Schule ausfällt. Aber 15 Uhr finde ich zu lang."

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