Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Reservisten erhielten viel Zuspruch

KIRCHHELLEN Trotz des verregneten Wetters erfreute sich der Reservistentag am Heidhof wieder großer Beliebtheit. Für die Besucher gab es einiges zu sehen.

von Von Yvonne Dziabel

, 10.08.2008
Reservisten erhielten viel Zuspruch

Erfreuten sich des ungeteilten Beifalls aus der Bevölkerung: Die Reservisten, die sich am Heidhof vorstellten.

Ein Feldlager war dort aufgebaut, in dem einige Reservisten von Samstag auf Sonntag übernachtet hatten. Funkgeräte durften getestet werden und ferngesteuerte Panzermodelle begeisterten nicht nur die kleinen Gäste. Außerdem hatten die Reservisten viele Informationen weiterzugeben. „Wir möchten hier hauptsächlich unsere Aufgaben genauer erklären“, meinte Obergefreiter Stefan Becker. Dazu gehört neben der Unterstützung der Bundeswehr im Einsatz, wie beispielsweise bei Katastrophenunfällen und Hochwasser, auch die Mitarbeit im Ausland. „Es gibt einige Reservisten, die in Afghanistan als Ingenieure Aufbauarbeit leisten“, erklärte Stefan Becker. Die Arbeit der Reservisten stößt auf viel Lob und Interesse. So informierte sich sogar ein ehemaliger Wehrersatzdienstler vom THW über die Reservisten, denn heute sieht er die Einsätze der Bundeswehr mit anderen Augen. „Ich finde es wichtig, dass sie Unterstützung erfahren“, meinte er.

Marion Titz kann bei den Worten nur zustimmen. Sie ist die einzige Frau bei den Reservisten momentan. „Ich habe 2001 meine Grundausbildung absolviert und bin vor drei Jahren zu den Reservisten gekommen“, berichtete sie. Interesse an der Bundeswehr hatte sie schon als kleines Kind.Nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wollte sie weiter machen. Da kamen die Reservisten gerade recht, auch wenn die bisher noch keine Frauen dabei hatten. „Am Anfang wurde ich kritisch beäugt, aber in der Zwischenzeit haben sich alle an mich gewöhnt. Hier herrscht eine gute Kameradschaft und es macht mir richtig Spaß hier zu sein“, so Marion Titz.

Lesen Sie jetzt