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Rewe-Markt vorübergehend geschlossen: Kundin mit Atembeschwerden im Krankenhaus

Feuerwehreinsatz

Unglücksfall beim Einkauf: Am Montagmorgen klagten zwei Kunden des Rewe-Marktes an der Schulze-Delitzsch-Straße über Atembeschwerden. Die Feuerwehr schloss das Geschäft und nahm Proben.

Kirchhellen

, 20.08.2018
Rewe-Markt vorübergehend geschlossen: Kundin mit Atembeschwerden im Krankenhaus

Großaufgebot der Feuerwehr an der Schulze-Delitzsch-Straße in Kirchhellen: Im Rewe-Markt klagten zwei Kunden plötzlich über Atembeschwerden. © Alina Meyer

Um 9.25 Uhr ging am Montagmorgen der Notruf bei der Feuerwehr Bottrop ein. Es hieß, dass eine Kundin beim Einkaufen im Rewe-Markt an der Schulze-Delitzsch-Straße plötzlich unter Atembeschwerden gelitten hätte. Während sie von Rettungssanitätern behandelt wurde, meldeten weitere Kunden und Mitarbeiter Atembeschwerden. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht.

Die Feuerwehr Bottrop und die freiwillige Feuerwehr Kirchhellen rückten mit circa 40 Einsatzkräften ins Kirchhellener Zentrum aus. Die 31- jährige Kundin wurde zur Überwachung zum nächsten Krankenhaus gebracht, wo sie auch noch über Nacht bleiben muss. Der Rewe-Markt wurde fürs Erste geschlossen.

Unter Atemschutz ins Geschäft

Gegen 10.50 Uhr betraten zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz das Geschäft und nahmen Proben. Da die Feuerwehr Bottrop nicht die notwendigen Gerätschaften zur Analyse besitzt, wurde die Analytic-Taskforce, eine Spezialeinheit des Bundes, aus Dortmund angefordert. Sie soll die Proben aus dem Rewe-Markt auf ihre Bestandteile untersuchen.

Sondereinheit der Feuerwehr untersucht Proben

Wenn bei einem Ereignis gefährliche Substanzen freigesetzt werden, sind in erster Linie die Gefahrgutzüge der Feuerwehren für die Lagebewältigung zuständig. Diese sind an verschiedenen Stützpunkten positioniert. Für Kirchhellen ist die nächstliegende Taskforce Dortmund.

Sie setzt Erkundungswagen oder die Gerätewagen ein, die besonders ausgestattet sind. Damit können Gefahrenquellen aufgespürt werden. Außerdem liefern die Gerätschaften schnell genaue Informationen über die Art mutmaßlich gefährlicher Stoffe. Das teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit. Es ist für den Einsatz der Taskforce-Einheiten zuständig.

Momentan werden die Proben noch ausgewertet. Sollte eine Luftbelastung gemessen werden, muss der Markt gut gelüftet werden, bevor er wieder eröffnet werden kann. Sollte nichts gefunden werden, entscheidet der Betreiber.

Der Einsatz im Rewe Markt ist jetzt beendet. Auch die Spezialeinheit aus Dortmund konnte mit ihren Geräten keinen Gefahrenstoff in der Luft feststellen. Sollte ein Gefahrenstoff die Beschwerden der Kunden hervorgerufen haben, hat sich dieser mittlerweile verflüchtigt. Der Supermarkt kann nun wieder eröffnet werden. Es besteht keine Gefahr mehr für Mitarbeiter und Kunden.

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