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Rockfestival am Kloster ein Erfolg

KIRCHHELLEN Verzerrte Gitarren, harte Drums und Reibeisenstimmen: Das vierte NuRock am Jugendkloster brachte Besuchern und Bands wieder jede Menge Spaß.

von Von Yvonne Dziabel

, 18.08.2008
Rockfestival am Kloster ein Erfolg

Ausgelassen feierten die Fans beim Nu-Rock-Festival am Kloster.

„Ich freue mich darüber, dass das Publikum so gemischt ist“, meinte Daniel Heinen von Philipp Neri. Über 800 Rockfans feierten gemeinsam zu ihrer Lieblingsmusik. „Als wir damals die Idee in die Tat umsetzten, für Jugendbands aus Kirchhellen eine Möglichkeit zu schaffen, wo sie sich und ihr Können vor Publikum präsentieren können, haben wir nicht mit einem derartigen und vor allem dauerhaften Erfolg gerechnet“, schüttelte Daniel Heinen immer noch ungläubig aber erfreut den Kopf. Bereits der Vorverkauf in den Sparkassen lief mit über 250 Tickets blendend und bei strahlendem Sonnenschein fanden immer mehr Rock-Fans den Weg ins Kloster. Das Programm ließ auch nichts zu wünschen übrig. Den Beginn machten die Blind Pilots, die mit ihrer Mischung aus Rock, Indie und Pop-Punk dem Publikum einheizten, bevor Cabin Fever die Bühne betrat. Dass sich die Band nicht unbedingt in eine Schublade pressen lässt, bewiesen sie dem Publikum gleich zu Beginn. Neben harten Gitarrenriffs, Knüppel-Passagen und melodisch-düsteren Episoden ließen sie die Fans vor der Bühne zwischen Feierlaune und Melancholie schwanken.

Etwas gemäßigter, aber keineswegs langweilig präsentierten sich Underwater Affair. Ihre Gratwanderung zw ischen Screamo und Rock erfreute insbesondere das ältere Publikum, aber auch die jüngeren Zuschauer fanden sich wieder. No one´s Choice sind im Vergleich zu ihren Vorgängern schon alte Hasen auf der Bühne. Die Motor Rabbits lieferten indes guten Rock´n´Roll-Sound, der den ruhigen Aufenthalt vor der Bühne erschwerte. Denn: Pogen war durchaus erwünscht. Der Auftritt von Millboard Message rief sogar bei Daniel Heinen Erinnerungen hervor. „Die sind vor ein paar Jahren schon mal hier aufgetreten. Damals waren sie noch die Knüppelzwerge“, freute er sich. „Aber die sind wirklich super geworden“, lobte Heinen. Headliner des vierten NuRocks waren aber Autumns Regret. Die junge Band holte mit ihrer Musik auch noch den letzten Rest Energie aus den Besuchern. 

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