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Rollende Variante der Gaststätte Koop

FELDHAUSEN Der Kreativität sind beim Bau des Brezelwagens für den Umzug kaum Grenzen gesetzt. Der Herrenclub Feldhausen ist seit 25 Jahren bekannt für seine imposanten Wagen, die immer einen Ortsbezug haben.

von Von Yvonne Dziabel

, 21.08.2008
Rollende Variante der Gaststätte Koop

Der Herrenclub Feldhausen in seiner Wirkungsstätte fürs Brezelfest: Dem rollenden Nachbau der Gaststätte Koop.

Diesmal soll die ehemalige Gaststätte Koop, heute Waldschänke, nachgebaut werden. „Die ehemaligen Wirtsleute haben uns in der Vergangenheit gesponsert, wenn wir unsere Wagen gebaut haben. Deshalb soll dieser Wagen ein kleines Dankeschön werden“, erklärte Peter Köhler vom Herrenclub. Die Idee dazu entstand, wo auch sonst, in der Gaststätte Waldschänke. Dort trifft sich der Club nämlich seit 27 Jahren alle vier Wochen freitags zum Essen. „Wir sind alles Feldhausener Jungs. Durch Hochzeit und Hausbau entstanden viele unterschiedliche Interessen, aber wir wollten nicht, dass der Kontakt abbricht, und deshalb haben wir den Club gegründet“, berichtete Köhler. Die Wagen der Feldhausener sind jedoch nicht nur beim Brezelumzug sehr gefragt. Sieben der ehemaligen Wagen sind jetzt noch im Einsatz, und zwar beim Karneval. Beispielsweise hatte der Herrenclub vor einigen Jahren die Linie 17 nach gebaut, die früher zwischen Gladbeck und Feldhausen verkehrte. Die hatte es sogar einmal zum Pokalspiel bis nach Berlin geschafft. Kein Wunder also, dass auch der Gaststätte Koopein Leben nach dem Umzug gegeben wurde. Der Wagen geht hinterher zum Osterfelder Karnevalsverein“, sagte Peter Köhler stolz.

Doch dafür muss er erst einmal fertig werden. Die elf Männer arbeiten bereits seit Mai daran. „Rund 800 Arbeitsstunden stecken wir alle drei Jahre da rein“, so Köhler. Nur gut, dass die Herren die richtige Ausbildung mitbringen. „Wir sind allesamt gelernte Handwerker“, berichtete Peter Köhler. Das erklärt, warum die Gaststätte wirklich wie das Original aussieht. Doch, wie fährt denn die Gaststätte eigentlich? „Dafür haben wir uns einen still gelegten LKW besorgt. Der ist im Führerhaus komplett entkernt worden. Wir haben ihn etwas verlängert und verbreitert“, plauderte Köhler aus dem Nähkästchen.

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