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Schüler heben bei ihren Projekttagen ab und verschönern die Schule

Vestisches Gymnasium

Die Schüler des Vestischen Gymnasiums haben besondere Projekttage organisiert, in denen sie sich kreativ ausprobieren konnten. Für einige ging es sogar mit dem Segelflugzeug in die Lüfte.

Kirchhellen

, 10.07.2018
Schüler heben bei ihren Projekttagen ab und verschönern die Schule

Die Schüler der Klassen 8 und 9 des Vestischen Gymnasiums dürfen sich drei Tage lang im Segelfliegen ausprobieren. © Alina Meyer

Für Timo Meywirth ist der Flugplatz Schwarze Heide wie sein zweites Zuhause. Nahezu jedes Wochenende verbringt der 14-Jährige auf dem Gelände, um mit dem Segelflugzeug in die Lüfte zu starten. Nun konnte der Jugendliche anlässlich der Projekttage am Vestischen Gymnasium auch seinen Mitschülern das Segelfliegen näher bringen.

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Schüler geben Einblicke in ihre Projektarbeit

10.07.2018
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Mit Hilfe der Seilwinde werden die Schüler in wenigen Sekunden auf etwa 400 Meter hochgezogen. Dann wird das Seil ausgeklinkt und die Schülern nutzen die Luft zum Segeln.
Die 11-jährige Janina Kollorsz probiert sich bei den Projekttagen in der Handarbeit aus und näht ein Etui.
Die Schüler bemalen Buchstaben und gestalten so den Schriftzug "Vielfalt. Gemeinschaft. Kooperation", der das Schulmotto darstellt. Er wird nach Fertigstellung des Projekts in der Eingangshalle der Schule aufgehangen.
Die Schüler musizieren während der Projekttage gemeinsam.
Auch das Projekt "Karaoke singen" ist bei den Schülern sehr beliebt.
Das Thema "Malen und Meditieren" ist ein weiteres Projekt an dem Vestischen Gymnasium.
Die Schüler dürfen sich im Rahmen der Projekttage auch aktiv bewegen und Ballspiele spielen.

„Am Vestischen Gymnasium sind die Projekttage diesmal so organisiert, dass nicht die Lehrer wie sonst die Angebote organisieren, sondern die Schüler der Einführungs- und der Qualifikationsphase die einzelnen Angebote planen und organisieren“, sagte Lehrerin Ira Vogler. Die Lehrer konnten sich daraufhin als Betreuer für die Projekte eintragen. Auch Ira Vogler kann sich für das Segelfliegen begeistern und erklärte sich bereit, das Schülerprojekt zu betreuen.

Auch beim Segelfliegen darf es nicht zu windig sein

Drei Tage lang von Montag bis Mittwoch lernten neun Schüler der Klassen 8 und 9 die Grundlagen und Techniken des Segelfliegens sowie den Flugbetrieb kennen und durften mit einem erfahrenen Fluglehrer einmal pro Tag mit dem Segelflugzeug des Typs ASK-21 starten - auch wenn das Wetter am Mittwoch nicht so ganz mitspielte. „Das Wetter ist perfekt für das Segelfliegen, wenn die Sonne scheint und der Boden kühl ist. Es darf auch nicht zu windig sein, denn dann sind die Thermikflüge, bei denen man die aufsteigende Luft vom Boden nutzt, kaum möglich“, sagte Timo Meywirth.

Das Segelfliegen sei beliebt, aber ein eher unbekannter Sport „und natürlich auch zeitintensiv“, sagte Startleiter Klaus Berger. „Wenn man das Segelfliegen wirklich erlernen möchte, sollte man die Wochenenden auf dem Flugplatz verbringen.“ Der „Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen“, bei dem auch Timo Meywirth seit etwa einem Jahr Mitglied ist, hofft, dass das Segelfliegen noch weitere Anhänger findet. „Fliegen ist Physik“, so Klaus Berger. „Dafür sollte man sich interessieren, wenn man das Segelfliegen zu seinem Hobby machen möchte.“

Teamarbeit und Verantwortung übernehmen gehört dazu

„Hier auf dem Flugplatz lernt man aber nicht nur das Segelfliegen, sondern auch Teamarbeit und Verantwortung zu übernehmen“, sagte Timo Meywirth. Der 14-Jährige interessiert sich schon lange für den Fliegersport und hat auf dem Flugplatzgelände bereits die A- und B-Prüfung absolviert und darf sogar schon alleine mit dem Segelflugzeug starten.

Während die neun Schüler am Flugplatz Schwarze Heide in die Lüfte abhoben, liefen parallel am Vestischen Gymnasium weitere klassenübergreifende Projekte. Die Schüler konnten golfen, nähen, meditieren, die Schule verschönern, Comics zeichnen, fotografieren, musizieren oder sich sportlich betätigen. Einige Schüler bemalten große Buchstaben, die das Schulmotto „Vielfalt. Gemeinschaft. Kooperation“ ergeben und in der Eingangshalle aufgehängt werden.

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