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Schützenübung: Nur das Wetter spielte nicht mit

KIRCHHELLEN Wenn die Generalprobe schief geht, klappt es bei der Aufführung umso besser. Diese Weisheit trifft hoffentlich auch auf das Schützenfest zu. Zumindest, was das Wetter angeht.

von Von Yvonne Dziabel

, 24.08.2008
Schützenübung: Nur das Wetter spielte nicht mit

<p>Die Schützen marschierten auf dem gepflasterten Innenhof.</p>

Dabei sah es am Samstag bei der Aufstellung am Josef-Terwellen-Platz noch so gut aus. Die Kanone gab den Startschuss zur letzten Schützenübung und die Kompanien marschierten los zur Gemüsescheune Holthausen.

Bereits auf dem Weg dorthin durch den Dorfkern, wo viele Passanten den Schützen bereits zujubelten und ihnen ein wenig "Wegzehrung" mit gaben, zogen jedoch graue Wolken auf. Die Laune der Schützen konnte aber dadurch nicht getrübt werden. Unter den wehenden Fahnen an den Häusern liefen sie vorbei an der Vogelwache im Schuhhaus Möller hin zur eigentlichen Paradewiese.

Doch dann öffneten sich die Schleusen und es regnete aus voller Kraft. Die grünen Mützen fanden zwar unter diversen Dächern und in der Scheune Schutz, doch die Stoppelwiese weichte vollkommen auf. Aus diesem Grund disponierte Oberst und Hausherr Johannes Miermann schnell um.

Bessere Sicht

Zwei Vorbeimärsche am Thron in Marschformation mussten genügen, denn um nicht im Schlamm zu versinken, fand die Parade eben auf dem gepflasterten Innenhof statt. Kleiner und kuscheliger war es allemal und auch die Zuschauer freute es. "Jetzt können wir viel besser sehen", schmunzelten sie. Während die Kapellen noch Platz für ihre Aufstellung suchten, hieß es für die Schützen bereits: "Augen rechts!" König, Oberst und Major schienen zufrieden mit der Leistung ihrer Untertanen und auch das Volk jubelte.

Einmal liefen die Schützen rund um den Hof, damit sie zum zweiten Mal Aufstellung nehmen konnten. Und wieder ging es in Marschformation an den Majestäten und der Bezirksbürgermeisterin vorbei.

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