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Tanzstimmung blieb aus

KIRCHHELLEN Musik aus den 50er und 60er Jahren: Dabei stellt man sich Rock´n´Roll, fliegende Petticoats und jede Menge Pomade in den Haaren vor. Beim Auftritt von „Ted und die Fremden“ am Mittwochabend im Brauhaus wurde nur die Musik den Erwartungen gerecht.

von Von Yvonne Dziabel

, 28.08.2008
Tanzstimmung blieb aus

"Ted und die Fremden" ließ sich nicht aus dem Takt bringen

Elvis, Fats Domino und die Everly Brothers: Eigentlich Lieder, die Erinnerungen wecken und die Füße zucken lassen. Doch irgendwie war dies bei den 150 Gästen, die zum größten Teil aus Schermbeck kamen, nicht der Fall. Ansatzweise wurde im Takt der Musik mit gesummt, ein einzelner Leuchtstab schwang mit und vereinzelt konnte man Twistversuche beobachten, die allerdings schnell wieder unterbrochen wurden.

Doch was war passiert? An Ted´s Stimme lag es nicht. Schmusig und dunkel passte sie sich der Gitarre, dem Bass und dem Schlagzeug an. Auch „die Fremden“ ließen sich bis auf ein paar Kleinigkeiten, die kaum auffielen nicht aus dem Takt bringen. Sicherlich war es keine große Bühnenshow, die mit Scheinwerfern ausgeleuchtet war, oder bei der die Musiker die volle Breite der Bühne ausnutzten, um sich zu profilieren, aber eigentlich sollte die Musik doch ausreichend sein, um zumindest ein wenig Stimmung zu transportieren.

Für die Band schien das jedoch normal zu sein. „Das sind alles liebe Bekannte von uns, die schon seit Jahren zu unseren Auftritten kommen. Die hören eben ganz genau zu und applaudieren am Ende. Bei Pavarotti tanzt schließlich auch niemand“, meinte der Frontmann in der Pause. Der Vergleich mit dem verstorbenen Tenor hinkt zwar etwas, aber „Ted“ schien recht zu haben, denn der Applaus nach den Liedern war großartig.

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