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Bierfässer im Tiefflug

Fass-Weitwurf auf dem Hof Schlagkamp

Gespannt schaut das Publikum, wie der Auserkorene für sein Team auf einem Baumstamm über einer Wassergrube balanciert. In der Mitte angekommen holt er aus, und das 50-Liter-Bierfass fliegt in hohem Bogen. Insgesamt 33 Teams trafen sich am Pfingstsonntag zum sechsten Fass-Weitwurf auf dem Hof Schlagkamp.

von Sebastian Pels

Kirchhellen

, 21.05.2018
Bierfässer im Tiefflug

So sehen Sieger aus: Der KC Rappelpudel gewann den Wettbewerb bereits zum zweiten Mal. © Foto: Sebastian Pels

Bei bestem Wetter startete gegen 12.30 Uhr der Wettbewerb. „Wer am weitesten wirft, der gewinnt“, lautete auch in diesem Jahr die Devise. Dazu mussten alle fünf Mitglieder jeder Mannschaft einmal werfen. Die Ergebnisse wurden anschließend addiert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bierfass-Weitwurf

Die schönsten Bilder von fliegenden Bierfässern und durchnässten Kegelclubs
21.05.2018
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Auch die "Platscher" wurden vom Publikum gefeiert.© Foto: Sebastian Pels
Moderator Robert Soppe brachte die Zuschauer ordentlich in Stimmung.© Foto: Sebastian Pels
Ein eher missglückter Versuch© Foto: Sebastian Pels
So sehen Sieger aus: Der KC Rappelpudel gewann den Wettbewerb bereits zum zweiten Mal.© Foto: Sebastian Pels
© Foto: Sebastian Pels
„Genial Daneben” löste die „Kegelmafia” ab und gewann den Wettbewerb der Damen.© Foto: Sebastian Pels
Gespannt verfolgen die Zuschauer das Spektakel.© Foto: Sebastian Pels
Hoch flogen die Fässer beim Wettkampf.© Foto: Sebastian Pels
Die drei Herrenteams „KC Rappelpudel”, „KC Bums die 9” und „KC Erntejäger” zogen ins Finale ein.© Foto: Sebastian Pels

„Die Schwierigkeit liegt darin, dass von einem runden Holzbalken über einer Wasserrinne geworfen wird“, so Mitorganisator Stefan Janinhoff. „Also ist nicht nur Kraft, sondern auch der Gleichgewichtssinn und die Koordination des einzelnen Werfers gefordert.“ Dass das leichter gesagt als getan ist, bemerkten die mutigen Werfer schnell.

„Platscher“

Die 30- und 50-Liter-Fässer rissen sie nämlich stets mit ins kühle Nass. Und so gab es nicht nur für die besten Würfe, sondern auch für die spektakulärsten „Platscher“ Applaus aus dem Publikum. Selbst Hofeigentümer Michael Schlagkamp ließ es sich nicht nehmen, sich selbst der Herausforderung zu stellen. „Auch das ist mittlerweile zur Tradition geworden“, so Moderator Robert Soppe.

Den Sieg nahmen erneut die Titelverteidiger „KC Rappelpudel“ aus Essen mit nach Hause. „Es ist einfach nur ein Traum, hier zu sein“, sind sich die KC-Mitglieder einig. Der Rekord von elf Metern Wurfweite, den das Team vor drei Jahren aufstellte, konnte aber nicht gebrochen werden. Vize-Gewinner bei den Herren wurde der „KC Bums die 9“, gefolgt vom „KC Erntejäger“ auf dem dritten Platz. Bei den Damen konnte sich „Genial Daneben“ im Finale gegen „KC Bibamus“ und „Die Biergemeinschaft“ behaupten. In der Partyscheune feierten die Teams weiter.

Die „Fetenstürmer“ hatten den Wettbewerb 2003 ins Leben gerufen. „Damals sollten wir auf einer Fete kellnern“, erinnert sich Stefan Janinhoff. „Die war allerdings so schlecht, dass wir vor lauter Langeweile angefangen haben, die Bierfässer um die Wette zu werfen.“ Dass sich daraus ein waschechtes Dorffest entwickeln sollte, das nun wie die Bauernolympiade und das Brezelfest im Drei-Jahres-Intervall stattfindet, hätte sich der Kirchhellener Kegelclub damals aber nicht träumen lassen.

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