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"Wöller Jungs" lieben Panhas

GRAFENWALD „Wöller Panhas!“ – woher dieser Schlachtruf er kommt, wissen die „Wöller Jungs“ nicht so genau, ließen sich dennoch davon inspirieren, als sie auf der Suche nach einer kreativen Idee für ihren Brezelfest-Wagen waren.

von Von Yvonne Dziabel

, 28.08.2008
"Wöller Jungs" lieben Panhas

Die Wöller haben bis zur Fertigstellung ihres Wagens einiges zu tun. Immerhin: Ein Plastikschwein haben sie schon.

Die 15 Männer nutzten einen Tieflader, auf den sie eine Art Stall bauten. „Das ist alles recyceltes Holz aus alten Dachstühlen oder ähnlichem.“ Rund 80 Stunden Arbeit stecken bereits in dem Gefährt, fertig ist es deshalb noch nicht, denn das „Innenleben“ fehlt noch. Dekoriert werden soll der Wagen mit Werkzeugen, die damals zur Panhas-Herstellung dienten. „Davon gibt es hier in Grafenwald noch viele“, meinen die „Jungs“. Früher ein Arme-Leute-Essen Früher waren Hausschlachtungen ganz normal. Die Abfälle wurden verwurstet oder eben zu Panhas verarbeitet. „Das war ein Arme-Leute-Essen, heute kann man es schon als Delikatesse bezeichnen“, wissen die „Wöller“. Um Panhas herzustellen, braucht man jedoch auch einen passenden Pott und auch den trieben die Wöller Jungs auf. „Uns fehlen jetzt noch Wurst- und Schinkenattrappen, die wir in den Wagen hängen können.“ Ein Plastikschwein bezog bereits am Dienstagabend sein Quartier auf dem Wagen und wird so wahrscheinlich seine lebenden Artgenossen auf dem Zug vertreten. Die Brezelbrüder aus Kirchhellen, die am Mittwoch mit ihrer Lieblichkeit Maria angereist waren, zeigten sich zufrieden mit dem Traditionswagen. Mit einem „Gut Wurf“ und einem Brezelschnaps stießen sie auf die Fahrbereitschaft des Gefährts an und nahmen es damit offiziell ab.

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