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Zirkus ist Teamarbeit

Ferien in der Villa Körner

Der pädagogische Zirkus Pompitz ist im Jugendhaus Villa Körner zu Gast. Am 14. Oktober können Eltern, Verwandte und Freunde in einer Show sehen, was die 18 Kinder gelernt haben.

Kirchhellen

, 11.10.2016
Zirkus ist Teamarbeit

Sascha Koepernik vom Zirkus Pompitz bildet die Fakire beim Zirkusprojekt in der Villa Körner aus.

In den Räumen an der Horsthofstraße wird am Dienstag (11. Oktober) fleißig geprobt. Während im Erdgeschoss die Jongleure erste Erfahrungen mit Bällen sammeln, trainieren oben die Fakire und Zauberer. Die 18 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren durften sich zum Start des Projektes am Montag drei Zirkus-Disziplinen aussuchen. Für eine Woche schlüpfen sie nun in die Rolle von Zauberern, Jongleuren, Fakiren, Clowns, Artisten und Bodenakrobaten.

„Die Gruppenaufteilung hat gut geklappt. Die Kinder können sich und ihre Fähigkeiten meistens schon ganz gut einschätzen“, sagt Zirkusdirektor Sascha Koepernik. Er ist seit 27 Jahren beim Zirkus Pompitz und bringt einiges an Erfahrung mit. Daher rät er den Kindern auch, dass sie keine Disziplinen wählen, die sie eh schon beherrschen. „Sie sollen lieber mal was völlig Neues machen“, so Koepernik.

Durchhaltevermögen ist gefragt

Diesen Rat hat der achtjährige Mika befolgt. In seiner ersten Jonglage-Stunde hat er am Dienstag das Tellerdrehen auf einem Stock gelernt. „Am besten gefällt mir aber das Clown-Sein. Ich bin eine richtige Rampensau und kann auch gut schauspielern“, erzählt er stolz. Eigentlich kommt er aus Oberhausen, ist aber in den Ferien bei seinen Bottroper Großeltern zu Besuch. „Heute erlernen wir erste Jonglage-Techniken. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Teller-Drehen. Manche lernen das ganz schnell, andere brauchen sechs Wochen. Da benötigt man Durchhaltevermögen“, erzählt Trainerin Bianca Koepernik. Für alle Kinder gelten während der Projekt-Zeit die Zirkus-Regeln. Dabei geht es vor allem darum, respektvoll im Team zusammen zu arbeiten. „Die Nummern, die wir trainieren, sind ausschließlich Gruppennummern“, erklärt Sascha Koepernik. So steche niemand heraus und die Gruppe orientiere sich immer am schwächsten Mitglied. Im ersten Stockwerk bringt er den Kindern Zaubertricks dabei.

Tricks nicht verraten

Doch bevor er die verrät, müssen die Teilnehmer schwören, weder Eltern, noch Freunden und schon gar nicht den Großeltern die Tricks zu verraten – „ansonsten werden euch die Finger abfaulen“. „Wäre ja sonst auch total langweilig für die Zuschauer, wenn die wüssten, wie der Trick funktioniert“, kommentiert ein Kind sofort. Am Freitag (14. Oktober) zeigen die Teilnehmer ab 15 Uhr in der Villa Körner ihr Können. Eltern, Verwandte und Freunde sind herzlich willkommen. 

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