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Kleinbus fährt in Menschen, Passanten finden tote 16-Jährige, Asylstreit

Tragödie beim Pinkpop-Festival

Ein Kleinbus fährt beim Pinkpop-Festival in den Niederlanden in eine Gruppe von Menschen, es gibt einen Toten und drei Schwerverletzte. Die DFB-ELf verschließt nach der Niederlage ihre Türen, in Niedersachsen finden Passanten die Leiche einer getöteten16-Jährigen, der Asylstreit eskaliert weiter: Hier ist das Morgen Update.

NRW

17.06.2018
Kleinbus fährt in Menschen, Passanten finden tote 16-Jährige, Asylstreit

Das Wetter:

Der Tag beginnt wechselnd bis stark bewölkt - und so bleibt es meist auch. Erst am Abend lockert es sich etwas auf. Die Temperauren liegen zwischen 20 bis 23 Grad.


Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Ein Kleinbus ist auf einem Parkplatz am Campingplatz des Pinkpop-Festivals in den Niederlanden in eine Menschenmenge gefahren. Ein Mensch starb, drei weitere wurden schwer verletzt. Wie die Aachener Nachrichten berichten, ereigente sich der Vorfall in der Nacht gegen 4 Uhr. Die Polizei sperrte den Bereich ab, zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Über die Hintergründe ist bislang noch nichts bekannt.

  • Passanten haben in Barsinghausen in der Region Hannover eine Leiche entdeckt. Bei der Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit um eine 16-Jährige aus der Nachbarschaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Frau gewaltsam ums Leben gekommen ist. Unweit der Fundstelle hatte bereits im April eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund eine tote Frau in einem Entwässerungsgraben nahe dem Friedhof gefunden. Die Obduktion hatte ergeben, dass die 55-Jährige getötet wurde.
  • Ein Mann ist aus zunächst ungeklärter Ursache auf der Autobahn 3 mit seinem Wagen in einen Graben gefahren und dabei ums Leben gekommen. Der Fahrer sei bei dem Aufprall zwischen den Anschlussstellen Bonn/Siegburg und Siebengebirge aus dem Fahrzeug geschleudert worden, teilte die Polizei in Köln am Montagmorgen mit. Ein Hubschrauber war im Einsatz, um weitere Insassen zu finden. Ersten Erkenntnissen nach war der Mann aber alleine unterwegs.
  • In der Diskussion um Familientrennung bei illegalen Migranten hat sich Amerikas First Lady Melania Trump entschieden gegen die gängige Praxis der Einwanderungsbehörden ausgesprochen. Die Präsidentengattin „hasse es, Kinder von ihren Familien getrennt zu sehen und hofft, dass sich die beiden Lager bald einigen“, verlautete aus ihrem Pressebüro im Weißen Haus. Das US-Innenministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass die US-Behörden seit Mitte April 2000 Kinder, die einen illegalen Grenzübertritt in die USA versucht hatten, von ihren Eltern getrennt haben.


Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Die Aufarbeitung der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft zum Start in die Fußball-WM gegen Mexiko wird an diesem Montag hinter geschlossenen Türen stattfinden. Der DFB kündigte einen medienfreien Tag im Quartier in Watutinki vor den Toren Moskaus an. Eine angekündigte Pressekonferenz mit dem ehemaligen Kapitän Philipp Lahm, der jetzt Botschafter für die deutsche EM-Bewerbung für 2024 ist, gibt es nicht. Auch das Training wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Heute steht das zweite Spiel der Gruppe F an: Schweden gegen Südkorea. In Nischni Nowgorod treffen Schweden und Südkorea aufeinander. Mitfavorit Belgien trifft um 17 Uhr MESZ auf WM-Neuling Panama, um 20 Uhr startet England gegen das Team aus Tunesien. Hier gibt es alle Infos, Spielpläne und mehr:




  • Nächster Akt im eskalierten Asylstreit von C DU und CSU: In München kommt der CSU-Vorstand zusammen und wird voraussichtlich Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer grünes Licht für sein Vorhaben geben, künftig Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, die bereits in einem anderen EU-Land registriert sind. CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel lehnt einen nationalen Alleingang in der Flüchtlingspolitik ab. In Bayern befürworten fast 71 Prozent der Menschen einen Bruch der großen Koalition im Bund, wenn sich die CSU nicht mit ihrer Forderung durchsetzen sollte. Das ergab eine Umfrage des Instituts Civey.
  • Die Gewerkschaft Verdi will ihre Forderung nach mehr Personal für die Krankenhäuser mit neuen Zahlen untermauern. Sie stellt dazu in Düsseldorf die Ergebnisse einer Umfrage zur Personalsituation in den Kliniken vor. Dafür wurden Mitarbeiter auf verschiedenen Stationen gefragt, wie viel Personal vorhanden ist, und wie viele Pflege- und sonstigen Kräfte für die anfallenden Arbeiten gebraucht werden.
  • Der UN-Menschenrechtsrat kommt in Genf zu einem dreiwöchigen Treffen zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Bericht zur Lage in Syrien. Eine Untersuchungskommission trägt Beweismittel zusammen, um im Falle eines Tribunals eines Tages Anklagen erheben zu können. Ein solches Tribunal wegen Kriegsverbrechen ist allerdings nicht in Sicht. Überschattet wird die Sitzung von der Austrittsdrohung der USA. Vor gut einem Jahr hatte Washington dringend Reformen verlangt. Versuche, diese durchzusetzen, waren in den vergangenen Wochen gescheitert.
  • Knapp ein halbes Jahr nach der Messerattacke auf die 15-jährige Mia im südpfälzischen Kandel beginnt heute der Mordprozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der Beschuldigte ist der Ex-Freund des Opfers. Er soll das Mädchen am 27. Dezember vergangenen Jahres in einem Drogeriemarkt erstochen haben. Weil sich das genaue Alter des vermutlich aus Afghanistan stammenden Flüchtlings nicht feststellen ließ, wird nach Jugendstrafrecht verhandelt. Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen. Die Tat hatte bundesweit Aufsehen erregt. Sie fachte auch die Debatte über die Altersfeststellung von jungen Flüchtlingen neu an.
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