Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kleine Einkaufsstraßen müssen bleiben

EVING Auf großes Interesse stieß die Veranstaltung des Evinger Gewerbevereins. Im Vordergrund stand dabei die Zukunft des Handels und Gewerbes im Stadtbezirk.

von Von Felix Püschner

, 28.10.2007
Kleine Einkaufsstraßen müssen bleiben

Zufrieden mit den Plänen der Stadt: Michael Döbbel, Vorsitzender des Evinger Gewerbevereins.

"Wir sind mit der bisherigen Entwicklung und dem Konzept der Stadt äußerst zufrieden", sagte Vositzender Michael Döbbel. Das Ziel sei es, vor allem die kleineren Gewerbe zentral zusammenzuhalten. Lücken im Bereich des Einzelhandels sollen daher schnellstmöglich gefüllt werden. Besonders für die Bayrische und die Bergstraße spiele das Konzept der Stadt eine wichtige Rolle.

"Beide Standorte sollen nach Möglichkeit den Status einer kleinen Einkaufsstraße behalten", erklärte Pressesprecher Wolfgang Mohr. Die Eröffnung des Lidl an der Deutschen Straße sowie die für Februar 2008 geplante Fertigstellung des Rewe-Nubaus an der Bayrischen Straße stellten für die kleineren Betriebe aller Voraussicht nach keine Bedrohung dar. Ganz im Gegenteil. "Das Konzept der Stadt ist so angelegt, dass gerade die kleineren Gewerbe davon profitieren", so Mohr weiter.

Zukunft des Peine-Geländes ungewiss

Die Lücken in den "kleinen Einkaufstraßen" wolle man nach Möglichkeit ebenfalls mit kleineren Unternehmen füllen. Unklar sei bis jetzt allerdings noch, wie das Gelände der ehemaligen Brotfabrik Peine an der Bergstraße in Zukunft genutzt werde.

Das inzwischen total vergammelte Grundstück, das auch die Bezirksvertretung beschäftigt, biete sich zwar ebenfalls hervorragend für kleingewerbliche Zwecke an, eine konkrete Vorstellung zur Vermarktung gebe es bisher jedoch noch nicht.

Siedlervereine um Rat fragen

Im Rahmen der Veranstaltung am Bauernkamp wurde zudem ein weiteres aktuelles Thema aufgegriffen: die Kanalsanierung in Eving. Aufgrund der sich häufenden Angebote von Sanitärfirmen, die mittlerweile sogar von Haus zu Haus zögen und Panik unter den Anwohnern verbreiteten, äußerte sich nun auch der Vorstand des Gewerbevereins. "Die Bürger sollten darauf nicht eingehen und sich lieber an die Siedlervereine oder an uns wenden. Eine Kanalsanierung ist erst im Jahr 2015 ein Thema", erklärte Michael Döbbel.

Am 4.11. trifft sich der Gewerbeverein um 10 Uhr zur Herbstwanderung. Anmeldung im Haarstudio John unter Tel. 85 47 20.